Seniorenhilfe Rödermark e.V.
Rückblick

Oktober 2018

Über diese Brücke/durch dieses Tor müßt ihr gehen...

 

Der letzte größere Ausflug des Vereins Seniorenhilfe Rödermark in diesem Jahr führte mit dem Bus nach Worms. Ausgebucht bis auf den letzten Platz, herrliches Oktoberwetter, staufreie Autobahn, was wollte man mehr. Nach dem Mittagessen in einer Gaststätte am Rhein folgte eine Stadtführung mit dem Bus und mit sachkundigen Erläuterungen durch eine Stadtführerin. Wie heißt es im Internet: In Worms ist Geschichte hautnah und allgegenwärtig: Hier stritten Königinnen, hielten Kaiser Hof und wurden Schriften verteidigt. Die „Stadt der Religionen“ bietet ihren Besuchern mit Themen wie jüdische Geschichte, Reformation und dem Dom Highlights der europäischen Kulturgeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit. So liegt der älteste jüdische Friedhof Europas aus dem 11. Jh. mit über 2000 erhaltenen Grabinschriften in Worms, der Sage nach versenkte Hagen den Nibelungenschatz bei Worms im Rhein und Luther hat seine Thesen verteidigt.

Nach der Stadtführung folgte eine Führung durch den Dom, der wie die in Mainz und Speyer, zu den drei berühmten Kaiserdomen am Rhein gehört. Ein Höhepunkt aus jüngerer Zeit ist der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann. Am nördlichen Kaiserportal soll übrigens der legendäre Streit zwischen den Nibelungen-Königinnen Kriemhild und Brünhild stattgefunden haben, der schließlich zur Ermordung Siegfried des Drachentöters und zum Untergang des burgundischen Reiches führte. Alles Geschichte, mit der sich fast jeder schon einmal mehr oder weniger intensiv beschäftigt haben, die hier sichtbar wird.

 

 

August 2018

Busfahrt zur Weinprobe

Wie in jedem Jahr hat der Verein Seniorenhilfe Rödermark zu einer Busfahrt mit Weinprobe eingeladen. Dieses Jahr ging es in die Pfalz, zu einem Weingut in Weisenheim am Berg. Der Ort liegt etwas abseits der „Wein-Rennstrecke“, etwa 5 km nördlich von Bad Dürkheim. Das Weingut Messer Krämer ist ein Familienbetrieb abseits vom Trubel der Weinstraße und führt neben der eigentlichen Wein-Herstellung ein kleines Restaurant, ein Gästehaus und natürlich eine Probierstube. „Traditionell bürgerlich aber doch modern und verführerisch präsentiert sich unser Weingut, Gästehaus und Restaurant. Lassen Sie sich dahintreiben und genießen Sie einen Einblick in unsere Arbeit rund um den Wein und Ihr Wohl. Wein ist nicht nur unsere Arbeit sondern eine Leidenschaft…“ Nach der Busfahrt stand zunächst das Essen im  italienisch geführten Lokal auf dem Programm, pünktlich nach dem Essen die Flucht vor dem kräftigen Gewitter in das Lokal und danach die ausgiebige Weinprobe; wegen der doch sehr warmen Witterung reduziert auf leichte Weißweine. Und es wurden selbstverständlich die aktuellen Neuigkeiten aus Rödermark ausgetauscht, wie das bei unseren Veranstaltungen eben so üblich ist.


 

Die Chefin...                                                          ... das Weingut ...

... die Gäste

 

 Juli 2018, Sommerfest

 

Nicht unbedingt strahlender Sonnenschein, aber warmes Wetter ohne Regen, so muss das alljährliche Sommerfest im Kleingartenverein einfach gelingen. Dieser feiert an dem folgenden Wochenende sein Sommerfest, so dass Zelt, Grill und Sitzmöbel mehrfach genutzt werden können. Selbst hergestellte Salate sowie leckere Bratwürste taten ihr übriges und die Gäste waren ganz offensichtlich zufrieden. Es ist bereits seit vielen Jahren Tradition; der Verein Seniorenhilfe feiert im Juli sein Sommerfest im Kleingartenverein.

 

Es zeigt sich immer wieder, die monatlichen Treffen werden gerne angenommen. Raus aus den eigenen vier Wänden und mit Bekannten Neuigkeiten austauschen oder alte  Erinnerungen auffrischen.

 

 

 

April 2018, 20-Jahr-Feier

1998 gegründet, also stand 2018 eine Feier zum zwanzigjährigen Bestehen an. Das wurde dann auch in der festlich eingerichteten Kulturhalle in Ober-Roden mit 230 Besuchern gefeiert. Festvortrag vom 1. Vorsitzenden, Grußworte vom Ersten Kreisbeigeordneten aus Dietzenbach Carsten Müller, vom Ersten Stadtrat der Stadt Rödermark Jörg Rotter, von Werner Popp für den Ortsvereinsring sowie von Hans-Peter Schmücker von der Sparkasse Dieburg zeigten, dass die Tätigkeit des Vereins insbesondere für die Seniorinnen und Senioren eine wichtige Rolle in der Stadt spielt.

Beginnend mi Kaffee und Kuchen...

... folgte der Erste Vorsitzende mit seinem Festvortrag ...

... sowie die Ehrung einiger Vereinsmitglieder.

Von links: Erhard Grams, Olga Fey/Bürodienst, Christa Wolter, Gitte Bühring/Bürodienst, Christel Görlich, Hermann Bühring/Bürodienst, Renate Naumann, Hanne Botsch/Bürodienst

Abgerundet wurde das Programm durch eine Revue der "Pepperroses". Wie heißt es in der Internetseite der Gruppe:

Die Pepperroses entführen Sie in die Zeit der 20er–40er Jahre. Eine Revue mit Charme und

Chic, mit Gesang und Texten begleiten wir Sie auf einer Zeitreise zurück in die Welten zwi-schen Aufbruch und Untergang, zwischen Bubikopf und Heimatfront. Das Programm kreist um die Zeit der 20–40er Jahre.

Das war dann auch so!

8 Damen sorgten für tolle Unterhaltung mit Melodien, die älteren Menschen noch sehr gut in Erinnerung sind.

 

 

März 2018

Der Vorstand 2018, v. li:

Erika Mohammadian, Veronika Hain, Ursel Wetzel, Helga Hoffmann (Finanzen), Erhard Grams (1. Vorsitzender),

Karl-Heinz Fey, Ingrid Simon,  Brigitte Ohmer, Dr. Ragnar Klau (Schriftführer)

 

 

Januar 2018

Neujahrsempfang der Seniorenhilfe Rödermark

Traditionsgemäß steht bei der Seniorenhilfe Rödermark das Treffen im Januar unter dem Motto „Neujahrsempfang“ und wird verbunden mit aktuellen Themen. In diesem Jahr standen die Tätigkeiten der Stadtverwaltung mit Blick auf Seniorinnen und Senioren zur Diskussion. Das Thema wurde gut aufgenommen, weiß man doch meist nur sehr wenig darüber, was von welchen Einrichtungen in Stadt und Kreis angeboten wird. 65 Gäste hörten den Ausführungen von Frau Merten, der Leiterin der Fachabteilung Sozialer Dienst, interessiert zu.

In dieser Fachabteilung kümmern sich mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  unterschiedlicher Aufgabenstellung um  Probleme von Seniorinnen und Senioren. Ähnlich wie bei dem Verein Seniorenhilfe besteht eine Säule darin, Mittel gegen Vereinsamung anzubieten. Seniorentreffs und die bekannten Weihnachtsfeiern und Ausflüge mit dem Schiff sind hinreichend bekannt. Aber es gibt natürlich viele andere  Themen, z. B. Beratung über Gesetze und deren Auslegung, Angehörigen-Beratung, Schuldner-Beratung und viele weitere meist sehr persönliche Anliegen. Immerhin waren Ende 2017 knapp 6.200 von 29.000 Bürgern älter als 65 Jahre und da gibt es schon den einen oder anderen, der mit seinem Leben im Alter nicht alleine klarkommt. Dies betrifft z. B. auch seniorengerechte Wohnungen und Heime. Im Bereich seniorengerechte Wohnanlagen sieht Frau Merten die Stadt recht gut aufgestellt, in den vergangenen 10 Jahren sind einige Einrichtungen entstanden die z. T. Pflege und Betreuung anbieten und sehr gut angenommen wurden.

Für Beratungen stehen die Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung, Interessenten können gerne einen Beratungstermin vereinbaren.

 


Dezember 2017

 

Weihnachtsfeier bei der Seniorenhilfe Rödermark

Die letzte Veranstaltung der Seniorenhilfe Rödermark fand in diesem Jahr in der Kelterscheune statt. Mit einer kleinen Weihnachtsfeier wurde der Reigen von 12 Treffen im Jahr 2017 beendet. Zur Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest wurden gemeinsam zwei Weihnachtslieder gesungen und danach folgte die gemütliche Runde mit Kaffee und Kuchen. Die Kelterscheune war gut gefüllt, fast 70 Seniorinnen und Senioren nahmen die Gelegenheit wahr, die eigenen 4 Wände zu verlassen und mit gleichgesinnten aktuelle Neuigkeiten auszutauschen. Danach folgte eine Darbietung von 8 Ballettschülerinnen des MTV-Urberach. Ausgewählte Solistinnen führten ein Teil des schon im März in der Kulturhalle erfolgreich aufgeführten Stückes „Prinzessinnen in Not“ vor. Die Leitung der Ballettgruppen liegt bei Susanne Voss. Sie führt beim MTV eine Ballettabteilung, in der klassisches Ballett, spielerisches Training und die Einstudierung kleiner Tänze angeboten wird. Und dies für Kinder ab 4 Jahren. Die Ballettmädchen erhielten für ihren Auftritt viel Beifall, und so war die Veranstaltung eine gelungene Einstimmung auf Weihnachten.

Im Jahr 2018 besteht der Verein 20 Jahre und das wird im April gebührend gefeiert werden. Und die monatlichen Treffen, jeweils am 2. Donnerstag im Monat, beginnen mit dem Neujahrsempfang am 11. Januar im Mehrzweckraum der Halle Urberach.

 

 

 

 

November 2017

Hand in Hand bei der Seniorenhilfe Rödermark

"Was geht uns Indien an, lösen wir doch erst einmal unsere eigenen Probleme", so könnte man meinen. Spätestens wenn man den Vortrag von Elmar jung hört und die beeindruckenden Bilder sieht, wird man schnell eines anderen belehrt. Vor 25 Jahren gründete Herr Jung, der katholische Pfarrer aus Ober-Roden, ein Hilfsprojekt für Indien und nannte es HandinHand. Mit diesem Projekt unterstützt er Bedürftige in Indien, nicht über allgemeine Spendenorganisationen sondern ganz persönlich und direkt vor Ort. Es geht dabei weniger um große Projekte, sondern darum, z. B. Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, eine Werkstatt einzurichten, stabile Häuser zu  bauen, die lediglich 1.200 € Euro kosten und vieles andere mehr. In seinem Vortrag erläuterte er, was man mit geringen Mitteln tun kann, Beispiel eine Augenoperation für 48.- €. Und Indien ist nur ein Land, das Hilfe benötigt. Man möchte sich wünschen, dass es noch viele „Elmar Jung“ gibt, die solche Hilfe ehrenamtlich leisten. Der Vortrag hat alle sehr beeindruckt und so war es folgerichtig, dass der Inhalt des Sparschweins direkt als Spende weitergeleitet wird.

 

 

 

 

 

Oktober 2017

Das Interesse an unserem Ausflug zum Früchteteppich in Hünfeld-Sargenzell war sehr groß, im Nu waren die 50 Plätze im Bus belegt. Es schien, als hätten die Teilnehmer/innen geahnt, dass das Wetter an diesem Tag kaum besser hätte sein können.
 

 
 
   
 
 
 

 

August 2017

Busfahrt zur Weinprobe

Einer der Höhepunkte im Programm der Seniorenhilfe Rödermark ist in jedem Jahr die Busfahrt zu einer Weinprobe, so auch dieses Jahr. Wie im vergangenen Jahr ging es mit dem Bus zum Weingut Hildegardishof, etwas oberhalb von Bingen gelegen mit einem liebevoll mit Oleandern und Palmen bepflanzten Hof; man hatte den Eindruck, mitten in der Toskana zu sein, wobei der Regen das Bild allerdings etwas trübte. Im Probierraum konnte das vorbestellte Mittagessen eingenommen werden und danach folgte die eigentliche Weinprobe. Fünf Weine aus der Region wurden vorgestellt und geprobt. Begleitet wurde die Weinprobe mit fachkundigen Kommentaren der Chefin, verbunden mit lustigen Sprüchen rund um den Wein. Es war erkennbar, dass sie Tochter eines Karnevalisten ist.

... die fröhliche Runde...

... und die fachkundige Nachlese

 

Juli 2017

Sommerfest im Kleingartenverein

Mittwoch noch Platzregen, Donnerstag, dem Tag unseres Sommerfestes, dann strahlender Sonnenschein. So musste das alljährliche Sommerfest einfach gelingen. Selbst hergestellte Salate sowie leckere Bratwürste taten ihr übriges und die 90 Gäste waren ganz offensichtlich zufrieden. Es ist bereits seit vielen Jahren Tradition; der Verein Seniorenhilfe feiert im Juli sein Sommerfest im Kleingartenverein. Dieser feiert an dem folgenden Wochenende sein Sommerfest, so dass Zelt, Grill und Sitzmöbel mehrfach genutzt werden können.

 

 

  

....Parkplätze für Seniorenporsche

 

 

 

Juni 2017

Beim Treffen im Juni stand das Thema 500 Jahre Reformation zur Diskussion. Dafür konnten wir Pfarrer Carsten Fleckenstein aus Ober-Roden gewinnen. „Trennendes und Verbindendes der beiden Konfessionen im Hinblick auf 500 Jahre Luther“ war das Thema. Ist das Trennende heute noch ein Thema in unserem Alltag? Oder nur noch unter Theologen? Vor etwa 50 Jahren musste man die Frage noch ziemlich eindeutig beantworten. Wenn es damals hieß, katholischer Sohn will evangelische Tochter heiraten oder umgekehrt fingen die Probleme in den Familien an. Sie erinnern sich? In diesem Punkt konnte Pfarrer Fleckenstein Entwarnung geben, dies ist heute bei weitem nicht mehr so verankert. Anders allerdings bei Fundamentaltheologen, insbesondere aus der katholischen Seite. Aktuelles Beispiel: „Sachlich sind die Unterschiede zwischen der katholischen Kirche und den reformatorischen Gemeinschaften nach wie vor erheblich. Das wird allerdings nicht selten durch eine fragwürdige Ökumene unterschlagen…“ Hoffentlich dauert es nicht nochmals 500 Jahre.

... auch Dr. Martin Luther selbst gab sich die Ehre

 

 

Mai 2017

Mai 2017

Ausflug nach Seligenstadt

Der erste von 3 Ausflügen führte Mitglieder und Freunde des Vereins Seniorenhilfe Rödermark mit dem bis auf den letzten Platz besetzten Bus nach Seligenstadt. Dort stand die Besichtigung der Privatbrauerei Glaabsbräu auf dem Programm. Zunächst wurde in der auf dem Gelände der Brauerei gelegenen Gaststätte Römischer Kaiser eine zünftige Mahlzeit eingenommen. Diese Gaststätte war vor 270 Jahren die Geburtsstätte der Brauerei. Bei der anschließenden Besichtigung folgte eine Vorstellung der verschiedenen Generationen von Bierbrauern mit ihren damals üblichen Gerätschaften. Glaabsbräu ist die einzige Privatbrauerei im Rhein-Main Gebiet, sie liegt mitten in der Altstadt von Seligenstadt und wird in neunter Generation derzeit von Robert Glaab geführt. Weiter ging es in den Neubau der Brauerei, in der modernste Technik eingesetzt wird. Aber nicht nur das, es finden dort u. a. auch Konzerte und andere Events statt; ohne Frage ein besonderes Ambiente. Zum Abschluss war eine Verkostung verschiedener Biere möglich – wie gut, dass der Ausflug mit dem Bus erfolgte.

 

 

 

März 2017

Jahreshauptversammlung des Vereins Seniorenhilfe Rödermark e.V.

Mit fast 50 Mitgliedern war die Jahreshauptversammlung, in der dieses Jahr wieder Vorstandswahlen anstanden, gut besucht. Zunächst gab der Erste Vorsitzende Erhard Grams einen Überblick über die Geschehnisse der vergangenen 2 Jahre. Viele ehrenamtlich geleistete Stunden haben Mitglieder und Vorstand erbracht, um älteren Menschen zu helfen. Dem Verein gehören aktuell 415 Mitglieder an, davon beteiligten sich 120 aktiv an den Hilfeleistungen und an der Durchführung der monatlichen Treffen.

Das Durchschnittsalter der Mitglieder hat sich erhöht, es liegt jetzt bei 77,4 Jahren und es geht weiter aufwärts. So erfreulich es auch ist, dass sich auch hier die steigende Lebenserwartung abzeichnet, dem Verein fehlen jedoch auch jüngere „Rentner“, die bereit und in der Lage sind, zu helfen. Dies trifft im Übrigen auch auf ähnliche Verein in anderen Gemeinden zu; ein Verein berichtet davon, dass von 10 Neu-Mitgliedern 9 Hilfe benötigen und nur 1 Mitglied noch Hilfe leisten kann. Unter Hilfe versteht der Verein keine Pflegeleistungen o. ä. Das können und dürfen die Mitglieder gar nicht. 40 % der Hilfeleistungen sind Begleitungen zum Arzt oder ins Krankenhaus, verlangen eigentlich nur „Zeit“. Aber auch Hilfeleistungen im Haushalt, beim Einkaufen und Betreuung bei stundenweiser Abwesenheit eines Partners stehen auf dem Programm. Und dafür sind neue Mitglieder immer willkommen.

Eine weitere Säule des Vereins sind die monatlichen Treffen, die meist mit nicht nur für die ältere Generation interessanten Vorträgen verbunden sind. Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat findet ein Treffen statt, der Plan für das lfd. Jahr ist in der Geschäftsstelle abrufbar, aber auch im Internet unter seniorenhilfe-roedermark.de nachzulesen. Diese Treffen dienen der Information, haben vor allem aber die Aufgabe, ältere Menschen dazu zu bewegen, ihre 4 Wände zu verlassen und ggf. Bekanntschaften mit anderen zu schließen. Unter Bekannten lässt sich im Falle eines Falles leichter Hilfe realisieren.

Nach dem Bericht wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet. Anschließend wurde ein neuer Vorstand gewählt, der für die nächsten 2 Jahre den Verein leiten soll. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender: Erhard Grams, 2. Vorsitzender (z. Zt. nicht besetzt) , Schriftführer: Dr. Ragnar Klau, Schatzmeisterin: Helga Hoffmann, Beisitzer: Veronika Hain, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, Ingrid Simon, Ursula Wetzel, Karl-Heinz Fey. 

Das Bild hatten wir bereits 2016? Stimmt, aber der Vorstand ist ja auch fast unverändert geblieben, nur 1 Jahr älter.

Von links: Veronika Hain, Ursel Wetzel, Karlhein Fey, Erhard Grams, Helga Hoffmann, Ingrid Simon, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, es fehlt der Schriftführer Dr. Ragnar Klau.

 

 

Februar 2017

Heringsessen im Restaurant Zagreb Halle Urberach

 

 

 

Januar 2017

Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeiser bei der Seniorenhilfe

Traditionsgemäß steht bei der Seniorenhilfe Rödermark das Treffen im Januar unter dem Motto „Neujahrsempfang“ und wird verbunden mit aktuellen Themen. Für Rödermark ist das aktuellste Thema die bevorstehende Wahl eines Bürgermeisters. Vier Kandidaten haben sich beworben, Carsten Helfmann, Roland Kern, Samuel Diekmann und Tobias Kruger. Vorgeschlagen von den im Parlament vertretenden Parteien, aber, da es eine Personenwahl ist, eigentlich unabhängig hiervon.

Für alle sollten Wahlen eine Bürgerpflicht sein. Insbesondere die ältere Generation sieht das nach wie vor so und so lag es nahe, den Seniorinnen und Senioren bei passender Gelegenheit die Kandidaten vorzustellen. Die Moderation hatte Peter Schröder übernommen. Mehr als 80 Zuhörer waren gekommen und lauschten aufmerksam 2 Stunden lang den Vorstellungen der Kandidaten. In der Diskussion wurden Themen der Rödermärker Lokalpolitik behandelt, Schwerpunkt waren dabei diverse Verkehrsprobleme. Und alle Kandidaten bezeugten ihre Verantwortung für die ältere Generation und ein offenes Ohr für deren Probleme.

Möglicherweise hat es dem einen oder anderen Besucher Hilfe bei seiner Entscheidung gegeben, welchem Kandidaten er seine Stimme gibt. In jedem Fall aber hoffentlich die Anregung, unbedingt wählen zu gehen.

Beim Auf- und Abbau der Stühle und Tische wurde der Verein erstmalig von einigen  Flüchtlingen unterstützt, die sichtlich Freude daran hatten, helfen zu können und die für uns Ältere eine deutliche Hilfe waren.

 

  

  Die Kandidaten von links: Carsten Helfmann, Roland Kern,
                         in der Mitte der Moderator Peter Schröder,
                         sowie Samuel Diekmann und Tobias Kruger

 

 

Dezember 2016

Weihnachtsfeier im großen Raum der Halle Urberach. Mit Klaviermusik, Weihnachtsliedern und einigen besinnlichen Geschichten ein gemütlicher Nachmittag.

 

November 2016

Försterin bei der Seniorenhilfe

Wer ab und zu im Wald spazieren geht, kennt das: Rödermark ist umgeben von stattlichem Wald. Büsche, Bäume unterschiedlichster Art, gepflegte (und manchmal auch weniger gepflegte) Waldwege in alle Richtungen, Tiere, auch wenn man sie meist nur erahnen kann, alles gehört dazu. Und dass es so bleibt, dafür sorgt „der Förster“, in unserem Fall allerdings die Revierförsterin Frau Gabriele Rutschmann-Becker.

Sie gab beim letzten Treffen der Seniorenhilfe Rödermark einen Überblick über den Wald und über das, was sie so tut, um den Zustand des Waldes zu erhalten. Zusammengefasst: Sie geht viel spazieren im Wald, immer allerdings mit vorgegebenen Aufgaben und nicht etwa auf gepflegten Wegen sondern quer durch das Revier. Denn es gibt viel zu tun und viel zu beobachten. So müssen z. B. die Bäume gekennzeichnet werden, die gefällt oder aber wegen ihres guten Wachstums oder aus anderen Gründen erhalten werden sollen. Denn schließlich soll ja auch ein wenig mit dem geernteten Holz verdient werden, egal ob Brennholz oder weiter zu verarbeitetem Holz. Übrigens: In jeder Sekunde wächst in unserem Wald etwa so viel Holz nach, wie es einem normalen Holzscheit für unseren Kamin entspricht; in der Minute wachsen also etwa 60 Holzscheite nach.

Und es gilt auch zu beobachten, wie sich die Tierwelt entwickelt. Z. B. als Grundlage für die zulässigen Abschussquoten der Jagdbehörden. Denn die eigentliche Jagd führen die Jäger durch, nicht die Förster – obwohl sie das natürlich auch gelernt haben. Aber auch über die Entwicklung der übrigen Lebewesen von der Ameise bis zu den Großen Vögeln, die üblicherweise nicht gejagt werden aber für den Erhalt des Waldes unverzichtbar sind.

Der kleine Überblick über ein Thema, worüber man sich eigentlich kaum Gedanken macht, wurde mit viel Beifall belohnt. Es ist nun mal so, wir erwarten einfach einen schönen Wald ohne viel darüber nachzudenken, wer sich eigentlich darum kümmert.

  

Tischschmuck frisch aus dem Wald, leckere Kuchen und ...

...der Vortrag der Försterin

 

 

 

 

Oktober 2016

Im Oktober stand ein Ausflug mit dem Bus nach Darmstadt auf dem Programm. Besichtigung des Porzellan-Museums sowie der umliegenden Gartenanlagen. Insbesondere die Gartenanlagen sind für die Sommerzeit ein sehr schönes Ausflugsziel, aber auch im Herbst noch sehenswert. Der Besuch im Museum lohnt sich Sommer wie Winter für alle, die sich für die wertvollen alten Stücke der Fürstenhäuser interessieren.

 

 

September 2016

Ambulanter Palliativdienst

Ein Thema, das uns möglicherweise betreffen kann, aber nicht muss, wurde beim Treffen des Vereins Seniorenhilfe Rödermark im September behandelt. Die meisten Menschen wünschen sich, am Lebensende in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu sein, betreut von Angehörigen und Freunden. Genau auf dieses Thema abgestimmt ist der Palliativdienst der Johanniter. Der Dienst der ist eine speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in der letzten Lebensphase ausgerichtete ganzheitliche Behandlung. Sie dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Üblicherweise befasst man sich mit diesem Thema erst und nur dann, wenn es nicht mehr anders geht. Und da ist es hilfreich, wenn man schon einmal davon gehört hat, dass es ambulante Hilfe gibt, die fast immer auch von der Krankenkasse bezahlt wird. Ebenso ist der Umgang mit dem Verlust und der Trauer um einen nahen Menschen  in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich. Trauerprozesse sind schmerzhaft und können langwierig sein. Beratung und Begleitung in dieser Zeit kann den Betroffenen helfen, mit den Gefühlen des Verlustes umzugehen und wieder leben zu lernen. So unterschiedlich und vielfältig die Trauer bei den Menschen sein kann, ist auch die Nachfrage nach Unterstützung. Dazu gehört auch die Beratung, wie man mit den notwendigen Anträgen umgehen muss.

Die lebhafte Diskussion zeigte, dass die ambulante Hilfe zunehmend als eine Alternative in Betracht gezogen wird. Weitere Informationen bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe in Nieder-Roden.

1. Vorsitzender Erhard Grams mit Frau Dölle von der Johannite-Unfall-Hilfe

 

 

August 2016

Busfahrt zur Weinprobe

Einer der Höhepunkte im Programm der Seniorenhilfe Rödermark ist in jedem Jahr die Busfahrt zu einer Weinprobe, so auch dieses Jahr. 51 Seniorinnen und Senioren fuhren mit dem Bus zunächst zu einem kurzen Stopp an die Rheinpromenade in Bingen. Ein wunderschöner Blick über den Rhein auf das Niederwalddenkmal, Hotelschiffe auf dem Rhein und der Blick nach Rüdesheim.

Weiter ging es zum Weingut Hildegardishof, etwas oberhalb von Bingen gelegen mit einem liebevoll mit Oleandern und Palmen bepflanzten Hof; man hatte den Eindruck, mitten in der Toskana zu sein. Zunächst konnte im Restaurant das vorbestellte Mittagessen eingenommen werden. Danach ging es in den Probierraum und es folgte die eigentliche Weinprobe.  Fünf Weine aus der Region wurden vorgestellt und geprobt. Begleitet wurde die Weinprobe mit fachkundigen Kommentaren der Chefin, verbunden mit lustigen Sprüchen rund um den Wein. Es war erkennbar, dass sie Tochter eines Karnevalisten ist.

Der Wein muss gut geschmeckt haben, denn auf der Rückfahrt war der Kofferraum des Busses angefüllt mit gekauften Weinen. Und der abschließende Kommentar der Mitreisenden: „Die Beste Weinprobe in den vergangenen Jahren“.

 

Niederwalddenkmal                                                                  Eingang zum Weingut

    

Der Innenhof, Toskana?

Stärkung vor der Weinprobe

 

Weinprobe im Probierraum

 

Juli 2016

Sommerfest im Kleingartenverein

Auch in diesem Jahr hat sich der gute Kontakt zum Wettergott wieder bewährt und so konnten die Seniorinnen und Senioren der Seniorenhilfe wie gewohnt bei idealem Wetter ihr Sommerfest im Kleingartenverein in Urberach feiern. Und die guten Kontakte zu den für Salate und Bratwürste zuständigen Göttern taten ihr übriges, alles war rechtzeitig und ausreichend vorhanden und so konnten 70 Seniorinnen und Senioren im Festzelt der Kleingärtner das Sommerfest genießen.

Warten auf die Bratwurst

 

Für die passende und stimmungsvolle Musik sorgte einmal mehr Frau Dewald mit Begleitung.

Und zum Schluss bedankte sich das Sparschwein für jede Spende.

 

 

Juni 2016

Zusammen mit Raimund Schultz, einem ehemaligen "Wetterfrosch" des Deutschen Wetterdienstes besuchten Interessierte des Vereins auf der Wasserkuppe die Wetterstation mit alten und z. T. noch aktuellen Meßgeräten. Unter seiner  fachkundigen Leitung  haben wir bei idealen Wetterbedingungen viel über die Erfassung von Wetterdaten erfahren, die weltweit zur gleichen Uhrzeit (GMT) erfasst werden müssen.

Reimund Schultz (Bildmitte) bei seinen Erläuterungen.

 

Mai 2016

Seniorenhilfe besucht Pflegestift An der Rodau

Das Treffen im Mai 2016 führte die Seniorinnen und Senioren in das Pflegestift der Firma Artemed. Mit 108 Betten ist es die größte und neueste Einrichtung in Rödermark.
Es liegt in unmittelbarer Nähe der Einkaufszentren in Urberach. Die Heimleitung hatte uns zu Kaffee und Kuchen eingeladen, das Heim-Konzept erläutert und eine Führung durch das Haus angeboten. Die Bilder zeigen einige Eindrücke des Besuchs.

 

Erläuterungen zum Pflegekonzept

 

Für Bewirtung ist gesorgt...

...und alle hatten Spaß

 

In Gruppen geht es durchs Haus

   

   Und offensichtlich kann man sich hier wohlfühlen!

 

 

 

März 2016

Turnusgemäs fand am 10. März die jährliche Hauptversammlung statt. 55 Besucher und damit fast 14 % der Mitglieder nahmen teil, es soll Vereine geben da sind es weniger als 3 %.

Der Erste Vorsitzende gab einen positiven Bericht über den Ablauf des vergangenen Jahres, die Schatzmeisterin einen ebenso positiven Bericht über die finanzielle Situation und Brigitte Ohmer stellte das Programm für das Jahr 2016 vor. 

Als neuer Schriftführer wurde Herr Prof. Dr. Ing. Ragnar Klau gewählt.

Der Vorstand: Veronika Hain, Ursel Wetzel, Karlhein Fey, Erhard Grams, Helga Hoffmann, Ingrid Simon, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, es fehlen Klaus Neumann und der neu gewählte Schriftführer Dr. Ragnar Klau.

 

... und offenbar gute Stimmung.

 

Januar 2016

Neujahrsempfang mit dem Landrat Oliver Quilling

Der Neujahrsempfang der Seniorenhilfe war dem Thema Flüchtlinge gewidmet und entwickelte sich zu einer lebhaften Diskussionsrunde  mit mehr als 70 Gästen über ein Thema, was uns derzeit wohl alle in am meisten beschäftigt. Kurz nach der Wiederwahl zum Landrat des Kreises Offenbach hatte der Verein bei Herrn Quilling angefragt, ob er bereit sei, über das Thema zu referieren und zu diskutieren und auch prompt eine Zusage erhalten.

Herr Quilling erläuterte die derzeitige Situation im Kreis Offenbach. Die Kreisverwaltung wird lfd. darüber informiert, wie viele Flüchtlinge in den nächsten Tagen nach Dietzenbach kommen werden und muss dann, in Abstimmung mit den Gemeinden festlegen, wohin diese weitergeleitet werden. In Deutschland sind etwa 1,1 Mio Flüchtlinge eingetroffen, davon wurden in Rödermark etwa 280 aufgenommen. Für Rödermark bedeutet dies etwa 1 %, also 1 Flüchtling auf 100 Einwohner.

Die bisher dem Kreis zugewiesenen Flüchtlinge konnten alle untergebracht werden. Zunehmend wird es allerdings ein Problem, Wohnungen zu beschaffen und für Asylberechtigte entsprechende Ausbildungen, beginnend mit einem konzentrierten Deutschunterricht, zu ermöglichen. Insbesondere für den Deutschunterricht haben sich bereits pensionierte Lehrerinnen und Lehrer bereit erklärt, hier zu helfen. Möglicherweise gibt es ja auch unter den Mitgliedern des Vereins Seniorenhilfe Helfer, die sich engagieren möchten. Lösen lässt sich das Gesamtproblem insgesamt nur, wenn wir, die deutschen „Ureinwohner“ zusammen mit den in früheren Jahren zugezogenen und jetzt hier heimischen „Migranten aus südlichen Ländern“ mithelfen.  Ansprechpartner für Interessenten sind in Rödermark der Freundeskreis Flüchtlinge und der Verein Netzwerk für Integration.

Darüber, wie es weitergeht, wenn weiterhin so viele Menschen zu uns kommen, lässt sich derzeit nur spekulieren.

Der Verein Seniorenhilfe hatte das Problem vor allem deshalb aufgegriffen, weil insbesondere ältere Menschen Ängste davor haben, was daraus entstehen wird. Dabei sind viele Ängste unbegründet: Niemand beabsichtigt, gegen den Willen der Bewohner Flüchtlinge in Wohnungen oder Häuser einzuweisen und auch ein Anstieg der Kriminalität im Umfeld der Flüchtlingsunterkünfte ist nicht zu erkennen. Dass die Flüchtlinge aus ganz anderen Kulturkreisen kommen, stellt sicher ein Problem dar, welches eine lange Zeit der Anpassung erfordern wird. Aber gerade unsere Seniorinnen und Senioren, die in ihrem langen Leben viele Dinge gemeistert haben, sollten sich von Angst verursachenden Gerüchten nicht verunsichern lassen.

Der Inhalt des Sparschweins, welches uns bei unseren kostenlosen Treffen immer begleitet, wird dieses Mal der Flüchtlingshilfe Rödermark überwiesen.

 

 

 

 

Dezember 2015

Weihnachten bei der Seniorenhilfe.

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr, der Weihnachtsfeier, hatte der Verein Seniorenhilfe Rödermark seine Mitglieder zu einem besinnlichen Nachmittag eingeladen. Am Flügel begleitet von Karl-Heinz Fey wurden Weihnachtslieder gesungen, und Musik begleitete auch das Kaffeetrinken. Danach wurde es spannend, als der Schauspieler Detlev Nyga  kleine Geschichten zur Hessischen Weihnacht preisgab. Da war neben anderen Geschichten die vom Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, über die Liebe zwischen zwei Quetschefigürsche, die Geschichte vom  ausgefeilten Christbaamständer, der mundartliche Vortrag über die Familie, die mit Schrecken feststellt: Erna, der Baum nadelt, und zum Abschluss eine Geschichte über die im Winter daheim gebliebene Fliege Frieda. Ein besinnlicher Nachmittag, der auf die bevorstehenden Festtage vorbereitet hat.

 

 

 

 

 

Oktober 2015

Zwiebelkuchen und Federweißer

 
Zwiebelkuchen, frisch aus dem Ofen, und dazu Federweißen oder wahlweise Wasser, das war das Angebot des Vereins Seniorenhilfe Rödermark an seine Mitglieder im Oktober. 52 Gäste konnte der Verein im hübsch hergerichteten Mehrzweckraum der Halle Urberach begrüßen. Die Bewirtung lag diesmal in den Händen des Restaurants Zagreb, dessen Chef und seine Mitarbeiter uns den gewärmten Kuchen und den frisch gekelterten Federweißen servierten. Diesmal ganz ohne Vorträge - nicht ganz, denn Margarethe Barth erfreute die Runde mit einem kleinen Beitrag über die Vorfreude auf das Rentnerdasein und die Realität, wenn man denn Rentner geworden ist.

 

Mehrzweckraum, schön eingedeckt vom Wirt der Gaststätte


Das Rentnerdasein

Wie es aussieht, waren alle zufrieden

 

September 2015

Busfahrt mit Weinprobe

Traditionsgemäß hatte die Seniorenhilfe zur Weinprobe eingeladen. Ziel war diesmal Bürgstadt bei Miltenberg. Bürgstadt liegt nur wenige Fahrminuten von Miltenberg entfernt und so bot es sich an, beides zu verbinden. Mit dem Bus fuhren 60 Seniorinnen und Senioren von Urberach und Ober-Roden dementsprechend zunächst nach Miltenberg.

Dort eine Stunde Aufenthalt; für alle einen ausgiebigen Spaziergang durch die Fußgängerzone in der Innenstadt wert, die gut zu Fuß waren. Ansonsten Pause in einem der zahlreichen Cafes in der hübschen Altstadt, denn für die Seniorinnen und Senioren, die auf einen Rollator angewiesen sind, ist es nicht so prickelnd, über das ansonsten sehr hübsch anzusehende Kopfsteinpflaster zu rollen.

Weiter ging es von Miltenberg in die Churfrankenvinothek in Bürgstadt zur Weinverkostung. Zur Stärkung wurde zunächst eine Wurst- und Käseplatte gereicht. Danach standen 3 Weiß- und 2 Rotweine aus der Region zur Verkostung an. Bürgstadt ist geprägt vom Weinbau und bekannt vor allem für seinen hervorragenden „Roten“ – unter Weinkennern ein echter Geheimtipp! Die besten Voraussetzungen für den Weinbau bieten der rote Buntsandstein als idealer Boden sowie das milde Klima im Maintal.

Schönes nicht zu warmes Ausflugswetter und der Wein sorgten für gute Stimmung, und so ging es gegen 18:00 Uhr zurück nach Rödermark.

 

    Warten auf die Weinprobe

 

      

Gute Weine gibt es an vielen Orten.... und die besten natürlich hier

 

 Der Bus zur Rückreise kann kommen.

 

August 2015

Sitzgymnastik bei der Seniorenhilfe

Und wenn es noch so warm ist – aktuell waren am letzten Donnerstag mehr als 30 Grad – fast 30 Seniorinnen und Senioren waren gekommen. Und folgten, nach Stärkung mit Kaffee und Kuchen, den Anweisungen von Susanne Voß vom MTV-Urberach zur Sitzgymnastik. Dabei werden die Übungen im Sitzen durchgeführt. Dies kann für Senioren mit (aber auch ohne) Einschränkungen ein sanfter Weg sein um Muskeln aufzubauen, die Beweglichkeit zu erhalten oder zu steigern und sich fit zu halten. Viele Übungen lassen sich ganz ohne Hilfsmittel durchführen, wärmebedingt wurde auf anstrengende Übungen verzichtet, stattdessen standen kleine weiche Bälle zur Verfügung. Susanne Voß, erfahrene Übungsleiterin beim  MTV Urberach, leitet seit einiger Zeit einen Kurs, der auch von Nichtmitgliedern des Vereins gegen eine geringe Gebühr genutzt werden kann.

 

 

 

Zuerst Kaffee und Kuchen....

 

... dann fachgerechte Anleitungen...

...und alle machen mit                                         

 

Juli 2015

Sommerfest der Seniorenhilfe Rödermark

Der gute Kontakt zum Wettergott hat sich bewährt; nach den hohen Temperaturen der vergangenen Tage konnten die Seniorinnen und Senioren der Seniorenhilfe wie gewohnt bei idealem Wetter ihr Sommerfest im Kleingartenverein in Urberach feiern. Und die guten Kontakte zu den für Salate und Bratwürste zuständigen Göttern taten ihr übriges, alles war rechtzeitig und ausreichend vorhanden. So konnten etwa 80 Seniorinnen und Senioren im Festzelt der Kleingärtner das Sommerfest genießen.

 

 

 

 

Wichtige Neuigkeiten konnten ausgetauscht werden und für die passende und stimmungsvolle Musik sorgte einmal mehr Frau Dewald mit Begleitung.

 

 

 

 

Für die Bewirtung mit Getränken, vor allem aber für die harte Arbeit am Grill und in der Küche sorgten die Kleingarten-Helfer, denen bei dieser Gelegenheit nochmals ausdrücklich gedankt werden soll. Bereits seit vielen Jahren stellen die Kleingärtner ihr Vereinsgelände mit Festzelt und ihre Vereinsgaststätte für das Sommerfest zur Verfügung; ohne diese Bereitschaft könnte der Verein das Fest in diesem schönen Rahmen gar nicht durchführen.    

Der Vorstand des Vereins sieht solche Veranstaltungen als wichtiges Element der Kommunikation innerhalb der älteren Generation. Ab und zu mal raus aus den eigenen vier Wänden, Unterhaltung mit anderen, das wollen wir damit erreichen.

 

 

Juni 2015

Im Ortsteil Waldacker wurde ein Bürgerfest durchgeführt, an dem wir uns mit einem Infostand beteiligt haben.

 

 

 

April und Juni 2015

Bei beiden Veranstaltungen wurden von Mitarbeiterinnen des Arbeiter Samariter Bundes, ASB Vorträge zum Thema Notfallsituation und Leben zu Hause gehalten.

Etwas, wovor jeder Angst hat: Ein Notfall ist passiert und jetzt ist schnelle Hilfe gefordert. Leider geschieht das immer wieder und ältere Menschen sind davon häufiger betroffen. Was ist zu tun, wenn man dabei ist, und was sollte man tun, wenn man alleine lebt und ggf. selbst betroffen ist? Über dieses Thema referierten beim monatlichen Treffen des Vereins Seniorenhilfe Rödermark Elke Roskaritz vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) und Monika Dilger von der Deutschen Gesellschaft für Seniorenberatung ((DGS). Was sind die häufigsten Notfälle und welches die wichtigsten Sofortmaßnahmen?

Leider liegt jeder Fall anders und es gibt für uns Laien kaum ein einfaches Rezept, was man wie tun muss. Dennoch kann man sich zwei Dinge für den Fall der Fälle einprägen: Ruhe bewahren und daran denken, dass die Notrufnummer 112 die richtige Ansprechadresse ist. Sind Sie mit dem Notfall überfordert und können nicht selbst helfen, scheuen Sie sich nicht, diese zentrale Nummer zu wählen. Wenn Sie erst versuchen, die Nummer des Hausarztes oder der Notarztzentrale zu finden und dann ggf. in der Telefonwarteschlange landen, können wichtige Minuten verstreichen. Die oder der Gesprächspartner unter 112 wird Ihnen, wenn Sie den Zustand des Betroffenen ruhig schildern können, auch die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen nennen -  hinlegen – setzen - Seitenlage des Patienten usw. Diese Mitarbeiter sind geschult, die richtigen Fragen zu stellen, die richtigen Tipps zu geben und werden ggf. weitere Maßnahmen zu veranlassen. Die beiden Referentinnen haben uns zwar einige Tipps gegeben, wie wir uns in den unterschiedlichen Fällen verhalten sollen, aber können wir uns als Laien das alles merken und die jeweilige Lage auch richtig beurteilen? Deshalb Ruhe bewahren und 112 wählen – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Und wenn man alleine lebt und niemanden hat, der sich um einem kümmert? Dafür gibt es Notrufsysteme, die man auch, wenn man sich kaum noch bewegen kann, auslöst und bei denen sich nach Betätigung des „Roten Knopfes“ jemand direkt über einen Lautsprecher bei Ihnen meldet. Lassen Sie sich beraten und scheuen Sie sich nicht, davon Gebrauch zu machen. Es dient Ihrer Sicherheit und nimmt Ihnen die Angst. Und wenn es einmal unnötig passiert? Dann hat der freundlichen Ansprechpartner am anderen Ende der Leitung immer Verständnis dafür!

 

 Einleitung durch den ersten Vorsitzenden...

 Die Vortragende Frau Monika Dilger im Auftrag des ASB

 Etwa 40 interessierte Zuhörer lauschten den Ausführungen

 

 

 

März 2015

Seniorenhilfe = Bürgerhilfe?

Diese und viele weitere Diskussionspunkte belebten die am 12. März turnusmäßig durchgeführte Jahreshauptversammlung des Vereins Seniorenhilfe Rödermark e.V. Haben die Gründer vor 17 Jahren den Schwerpunkt tatsächlich nur in der Seniorenhilfe gesehen? Eigentlich nicht, denn von Anfang an stand fest und wurde auch in die Flyer aufgenommen …“Und auch junge Familien können sich an uns wenden…“. Aber man hat dem nicht bei der Namensgebung Rechnung getragen; Später gegründete Vereine in Nachbargemeinden nennen sich folgerichtig „Bürgerhilfe“. Möglicherweise hat der Name Seniorenhilfe und vor allem auch die enorme Zunahme der Älteren dazu geführt, dass sich im wesentlichen die ältere Generation angesprochen fühlt? 

 

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung

 

Diese Ausrichtung kam dann auch im Rechenschaftsbericht von Erhard Grams zum Ausdruck. Mehr als 1.900 ehrenamtlich geleistete Stunden haben Mitglieder und Vorstand erbracht, um älteren Menschen zu helfen. Dem Verein gehören 417 Mitglieder an, davon beteiligen sich 120 aktiv an den Hilfeleistungen und an der Durchführung der monatlichen Treffen. Das Durchschnittsalter liegt bei 76 Jahren, und darin liegt auch ein Problem; es fehlen zunehmend Mitglieder, die noch fit genug und auch bereit sind, Hilfeleistungen zu übernehmen. 40 % der Hilfeleistungen sind Fahrten mit Begleitung zum Arzt oder ins Krankenhaus, verlangen eigentlich nur „Zeit“. Aber auch Hilfeleistungen im Haushalt, beim Einkaufen und Betreuung bei stundenweiser Abwesenheit eines Partners stehen auf dem Programm. Und dafür sind neue Mitglieder immer willkommen.

Eine weitere Säule des Vereins sind die monatlichen Treffen, die meist mit nicht nur für die ältere Generation interessanten Vorträgen verbunden sind. Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat findet ein Treffen statt, der Plan für das lfd. Jahr ist in der Geschäftsstelle abrufbar, aber auch im Internet unter seniorenhilfe-roedermark.de nachzulesen. Diese Treffen dienen der Information, haben vor allem aber die Aufgabe, ältere Menschen dazu zu bewegen, ihre 4 Wände zu verlassen und ggf. Bekanntschaften mit anderen zu schließen. Unter Bekannten lässt sich im Falle eines Falles leichter Hilfe realisieren.

Nach dem Bericht wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet. Anschließend wurde ein neuer Vorstand gewählt, der für die nächsten 2 Jahre den Verein leiten soll. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender: Erhard Grams, 2. Vorsitzender: Klaus Neumann, Schriftführerin: Ute Beckmann, Schatzmeisterin: Helga Hoffmann, Beisitzer: Veronika Hain, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, Ingrid Simon, Ursula Wetzel, Karl-Heinz Fey,

Von links: Ingrid Simon, Veronika Hain, Erika Mohammadian, Klaus Neumann, Ursula Wetzel, Brigitte Ohmer, Helga Hoffmann, Karl-Heinz Fey, Ute Beckmann, Erhard Grams.

 

 

Februar 2015

Fischessen an Weiberfastnacht

Für das Treffen im Februar hatten wir  - nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren – wieder  ein Heringsessen arrangiert. Der Kalender wollte es so - diesmal fand das Heringessen am Donnerstag vor Fastnacht statt, allgemein als Weiberfastnacht bekannt. Aber alle Befürchtungen, dass unsere Seniorinnen auf den Tischen tanzen würden, waren zum Glück unbegründet. Hering und Matjes waren wieder ausgezeichnet, die Bedienung freundlich und hilfsbereit und so waren mehr als 60 Seniorinnen und Senioren mit unserer Veranstaltung zufrieden.

... warten auf die Fische und damit ausreichend Gelegenheit, Neuigkeiten auszutauschen.

 

Januar 2015

Rekordbesuch beim Neujahrsempfang der Seniorenhilfe Rödermark

Der Einladung zum alljährlichen Neujahrsempfang der Seniorenhilfe folgten etwa 100 Seniorinnen und Senioren aus Rödermark, ein neuer Rekord für den Verein. Mit einem Glas Sekt wurde das neue Jahr begrüßt. Erster Vorsitzender Erhard Grams gab einen kurzen Überblick auf das vergangene Jahr sowie über die nächsten Vorhaben des Vereins. Brigitte Ohmer stellte das vorläufige Programm für 2015 vor. Vorgesehen sind wieder 12 Termine, ein vorläufiger Plan wurde verteilt. Nachdem die Bauarbeiten in der Halle Urberach abgeschlossen sind werden die Veranstaltungen - immer am 2. Donnerstag im Monat - im Mehrzweckraum stattfinden.

Am Beginn des neuen Jahres hatten wir unseren Bürgermeister Roland Kern und den Ersten Stadtrat Jörg Rotter eingeladen. Wir haben unsere Sorge vorgetragen, dass die Stadt auf die demografische Entwicklung – die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger über 60 wird sich innerhalb kurzer Zeit verdoppeln – möglicherweise nicht ausreichend vorbereitet ist. Rollatorgeeignete Wege, Betreuung der „ärmeren“ Alten, seniorengerechte Wohnmöglichkeiten, gekürzte Vereinsförderung; viele Themen, die die Verwaltung im Sozialetat neben den Problemen mit Kindern und Jugendlichen anfassen und lösen muss. Zu allen Themen steht die Verwaltung in engem Kontakt mit dem Seniorenbeirat der Stadt und versucht, soweit es die finanzielle Lage der Stadt zulässt, Lösungen zu finden.

Über den großen Zuspruch zu unserer Veranstaltung haben wir uns sehr gefreut und schauen bereits jetzt auf die nächsten Termine, Heringsessen am 12. Februar (Anmeldung in der Geschäftsstelle, Tel.: 86 26 06, ist erforderlich) und die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen am 12. März. Bei dieser Hauptversammlung werden wir auch nochmals erläutern, dass wir nicht nur ein „Spaßverein“ mit 12 Veranstaltungen im Jahr sind sondern auch sehr viel Hilfe leisten, die über unseren Bürodienst vermittelt wird.

Die hübsche Tischdekoration lädt schon mal ein.

Der erste Vorsitzende begrüßt die Gäste...

...die gespannt seinen Worten lauschen...

...und auf den Startschuss für das Kuchenbuffett warten

 

 

 

Juli 2013

   >>> 15 Jahre Seniorenhilfe Rödermark! Gefeiert wurde beim Sommerfest.

An Stelle eines eigenen Beitrags nachstehend einige Ausschnitte aus der örtlichen Presse:

Auszug aus der Offenbach Post.

Rockmusik ersetzt den Jungbrunnen: „Rollators" spielten bei der Seniorenhilfe

Bei der Sommerparty zum 15. Geburtstag der Seniorenhilfe Rödermark ließ die frühere Vorsitzende und jetzige Stellvertreterin Renate Naumann das Prinzip ihres Vereins und das Engagement seiner Mitglieder noch einmal lebendig werden. Die Seniorengenossenschaft hatte nach ihrer Gründung raschen Zulauf gehabt, hat aber auch viele Höhen und Tiefen durchlebt. 412 Frauen und Männer mit einem Altersdurchschnitt von derzeit 74 Jahren sind Mitglieder. 94 von ihnen haben aktiv Hilfe geleistet, „die nicht in Zahlen gemessen werden kann“, sagt Renate Naumann: rund 30000 Stunden Bürodienst, Einkaufen oder Rasenmähen.

„Wir können guten Mutes sagen, wir haben einen Platz im Sozialgefüge der Stadt“, lautet Renate Naumanns Schlussfolgerung. Das bestätigte auch Bürgermeister Roland Kern.

„Wir sind aus dem Altersheim abgehauen….“  Mit dieser Begrüßung hatten die „Rollators“, Hessens älteste Rockband, alle Geburtstagsgäste sofort auf ihrer Seite. Sie machten sie ganz schön viel Lärm und rockten das Gelände des Kleingärtnervereins gewaltig. Da tanzten auch Renate Naumann und der Vorsitzende Erhard Grams zu Klassikern wie dem „jailhouse Rock“ oder „Rock Around the Clock“. Ein schöner Spaß für die Serıiorenhilfe und ihre Gäste, der Erinnerungen weckte.

Ganz billig war der Spaß aber nicht. „Wir können uns die Band nur eine Stunde leisten“, meinte Renate Naumann und freute sich über die finanzielle Unterstützung der örtlichen Geldinstitute und des Lions Clubs Rodgau/Rödermark.  

Auszug aus der Dreieich Zeitung:

„DIE ROLLATORS“ IN AKTION: Hessens älteste ,Rockband, wenn von der Lebensweisheit und vom persönlichen Studium in Sachen „Musikgeschichte“ die Rede ist, heizten beim Sommerfest der Seniorenhilfe Rödermark (SHR) ordentlich ein. Auf dem Gelände des Kleingärtnervereins „Erlenwald“wurde gefeiert - und einen guten Grund hatten die Teilnehmer allemal: Seit 15 Jahren gibt es den auf genossenschaftlicher Basis organisierten Verein zwischen Bulau und Breidert. Das Prinzip der gegenseitigen Hilfestellung - sei es bei Einkäufen, Arztbesuchen, Behördengängen oder bei alltäglichen Verrichtungen und gemütlichen Plauderstunden in den heimischen vier Wänden - ist heute so aktuell wie bei der SHR-Gründung im Jahr 1998.

Mehr noch: Im Zuge des demographischen Wandels gewinnen Netzwerk-Vereine zunehmend an Bedeutung. Auch jüngere Menschen können sich in Rödermark in das generationsübergreifend konzipierte Service-Tableau einbinden lassen. Rund 30.000 Hilfestunden wurden in den zurückliegenden eineinhalb Jahrzehnten geleistet…

Auszug aus dem Heimatblatt Rödermark:

Irgendwann auch noch mal eine Hochzeitstorte anschneiden.

Seniorenhilfe feiert 15-jähriges Bestehen mit einem Rockkonzert

Zu einer Feier anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens hatte die Seniorenhilfe eingeladen. Bevor die „Rollators“ bei ihrem rund einstündigen Geburtstagskonzert die Anlage des Kleingärtnervereins rockten, blickten mehrere Redner anlässlich des kleinen Jubiläums auf die Geschichte der Seniorenhilfe zurück. Die 15 ]ahre seien vergangenen wie im „Sauseschritt“ stellte Renate Naumann in ihrer Festrede fest. Die langjährige Vorsitzende hatte zunächst einmal eine Aufgabenbeschreibung für die Arbeit der Seniorenhilfe parat. „Sich Zeit nehmen, Zeit haben und Zeit verschenken, um älteren Menschen bei der Bewältigung der Alltagsprobleme zu helfen“, erläuterte Naumann. Das Credo der Gründer sei es gewesen, sinnvolle und aktive Seniorenarbeit anzubieten. „Zudem wollten wir älteren Menschen das Gefühl vermitteln, gebraucht zu werden, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten einsetzen zu können und anderen zu helfen.“ Die Hilfe für Senioren ist zwar ein Schwerpunkt, daneben nimmt die Pflege der Gemeinschaft aber auch einen großen Stellenwert ein.

Renate Naumann freute sich, dass die monatlichen Veranstaltungen an jedem zweiten Donnerstag im Monat gut besucht werden. Das liege nicht zuletzt am großen Kuchen- und Salateangebot. „Mein Wunsch ist, dass wir bei einem der Treffen irgendwann nochmal eine Hochzeitstorte anschneiden können.“ Zu den monatlichen Treffen, zu denen bis zu 90 Besucher kommen, werden immer wieder auch Referenten eingeladen, die sich mit altersspezifischen Themen befassen. Die Treffen dienen aber auch dem Kennenlernen der Mitglieder untereinander. Zudem verfügt die Seniorenhilfe über ein Büro in der Senioren-Wohnanlage am Mühlengrund. Hierhin war man 2011 nach vielen Jahren im Keller der Halle Urberach umgezogen.

Am 25. März 1998 wurde die Seniorenhilfe von 25 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Aktuell gehören ihr 414 Mitglieder an. Der Altersdurchschnitt beträgt 74 Jahre. „Menschliche Schicksale haben die Aktiven manchmal an den Rand der Belastbarkeit gebracht, aber es gab auch einiges zum Schmunzeln“, so Renate Naumann. In den 15 Jahren ihres Bestehens hätten die Mitglieder der Seniorenhilfe 30.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit (30 Prozent Bürodienst, 40 Prozent Besuch und Begleitung, 23 Prozent Hilfe in Haus und Garten, 7 Prozent Sonstiges) geleistet, hatte Renate Naumann ausgerechnet. „Das heißt 30.000 Stunden an Lebenszeit wurden eingesetzt, um Hochbetagten, Hilfebedürftigen und Behinderten die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen“, so Naumann. Dafür gab es lang anhaltenden Applaus.

Erhard Grams, der aktuelle Vorsitzende der Seniorenhilfe, konnte vor dem Auftritt der „Rollators” zahlreiche weitere Redner begrüßen. Unter anderem gratulierte Bürgermeister Roland Kern. Man wisse, was man an der Seniorenhilfe habe, lobte dieser das Geburtstagskind.


Dem ist nichts hinzuzufügen!

Einige Fotos zeigen die Stimmung bei der Feier.

  

Erst die Reden....

    

...dann die leckeren Würstchen...

...und schließlich die fetzige Musik.

Die Gäste waren zufrieden.