2016

Dezember 2016

Weihnachtsfeier im großen Raum der Halle Urberach. Mit Klaviermusik, Weihnachtsliedern und einigen besinnlichen Geschichten ein gemütlicher Nachmittag.

 

November 2016

Försterin bei der Seniorenhilfe

Wer ab und zu im Wald spazieren geht, kennt das: Rödermark ist umgeben von stattlichem Wald. Büsche, Bäume unterschiedlichster Art, gepflegte (und manchmal auch weniger gepflegte) Waldwege in alle Richtungen, Tiere, auch wenn man sie meist nur erahnen kann, alles gehört dazu. Und dass es so bleibt, dafür sorgt „der Förster“, in unserem Fall allerdings die Revierförsterin Frau Gabriele Rutschmann-Becker.

Sie gab beim letzten Treffen der Seniorenhilfe Rödermark einen Überblick über den Wald und über das, was sie so tut, um den Zustand des Waldes zu erhalten. Zusammengefasst: Sie geht viel spazieren im Wald, immer allerdings mit vorgegebenen Aufgaben und nicht etwa auf gepflegten Wegen sondern quer durch das Revier. Denn es gibt viel zu tun und viel zu beobachten. So müssen z. B. die Bäume gekennzeichnet werden, die gefällt oder aber wegen ihres guten Wachstums oder aus anderen Gründen erhalten werden sollen. Denn schließlich soll ja auch ein wenig mit dem geernteten Holz verdient werden, egal ob Brennholz oder weiter zu verarbeitetem Holz. Übrigens: In jeder Sekunde wächst in unserem Wald etwa so viel Holz nach, wie es einem normalen Holzscheit für unseren Kamin entspricht; in der Minute wachsen also etwa 60 Holzscheite nach.

Und es gilt auch zu beobachten, wie sich die Tierwelt entwickelt. Z. B. als Grundlage für die zulässigen Abschussquoten der Jagdbehörden. Denn die eigentliche Jagd führen die Jäger durch, nicht die Förster – obwohl sie das natürlich auch gelernt haben. Aber auch über die Entwicklung der übrigen Lebewesen von der Ameise bis zu den Großen Vögeln, die üblicherweise nicht gejagt werden aber für den Erhalt des Waldes unverzichtbar sind.

Der kleine Überblick über ein Thema, worüber man sich eigentlich kaum Gedanken macht, wurde mit viel Beifall belohnt. Es ist nun mal so, wir erwarten einfach einen schönen Wald ohne viel darüber nachzudenken, wer sich eigentlich darum kümmert.

  

Tischschmuck frisch aus dem Wald, leckere Kuchen und ...

...der Vortrag der Försterin

 

 

 

 

Oktober 2016

Im Oktober stand ein Ausflug mit dem Bus nach Darmstadt auf dem Programm. Besichtigung des Porzellan-Museums sowie der umliegenden Gartenanlagen. Insbesondere die Gartenanlagen sind für die Sommerzeit ein sehr schönes Ausflugsziel, aber auch im Herbst noch sehenswert. Der Besuch im Museum lohnt sich Sommer wie Winter für alle, die sich für die wertvollen alten Stücke der Fürstenhäuser interessieren.

 

 

September 2016

Ambulanter Palliativdienst

Ein Thema, das uns möglicherweise betreffen kann, aber nicht muss, wurde beim Treffen des Vereins Seniorenhilfe Rödermark im September behandelt. Die meisten Menschen wünschen sich, am Lebensende in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu sein, betreut von Angehörigen und Freunden. Genau auf dieses Thema abgestimmt ist der Palliativdienst der Johanniter. Der Dienst der ist eine speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in der letzten Lebensphase ausgerichtete ganzheitliche Behandlung. Sie dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Üblicherweise befasst man sich mit diesem Thema erst und nur dann, wenn es nicht mehr anders geht. Und da ist es hilfreich, wenn man schon einmal davon gehört hat, dass es ambulante Hilfe gibt, die fast immer auch von der Krankenkasse bezahlt wird. Ebenso ist der Umgang mit dem Verlust und der Trauer um einen nahen Menschen  in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich. Trauerprozesse sind schmerzhaft und können langwierig sein. Beratung und Begleitung in dieser Zeit kann den Betroffenen helfen, mit den Gefühlen des Verlustes umzugehen und wieder leben zu lernen. So unterschiedlich und vielfältig die Trauer bei den Menschen sein kann, ist auch die Nachfrage nach Unterstützung. Dazu gehört auch die Beratung, wie man mit den notwendigen Anträgen umgehen muss.

Die lebhafte Diskussion zeigte, dass die ambulante Hilfe zunehmend als eine Alternative in Betracht gezogen wird. Weitere Informationen bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe in Nieder-Roden.

1. Vorsitzender Erhard Grams mit Frau Dölle von der Johannite-Unfall-Hilfe

 

 

August 2016

Busfahrt zur Weinprobe

Einer der Höhepunkte im Programm der Seniorenhilfe Rödermark ist in jedem Jahr die Busfahrt zu einer Weinprobe, so auch dieses Jahr. 51 Seniorinnen und Senioren fuhren mit dem Bus zunächst zu einem kurzen Stopp an die Rheinpromenade in Bingen. Ein wunderschöner Blick über den Rhein auf das Niederwalddenkmal, Hotelschiffe auf dem Rhein und der Blick nach Rüdesheim.

Weiter ging es zum Weingut Hildegardishof, etwas oberhalb von Bingen gelegen mit einem liebevoll mit Oleandern und Palmen bepflanzten Hof; man hatte den Eindruck, mitten in der Toskana zu sein. Zunächst konnte im Restaurant das vorbestellte Mittagessen eingenommen werden. Danach ging es in den Probierraum und es folgte die eigentliche Weinprobe.  Fünf Weine aus der Region wurden vorgestellt und geprobt. Begleitet wurde die Weinprobe mit fachkundigen Kommentaren der Chefin, verbunden mit lustigen Sprüchen rund um den Wein. Es war erkennbar, dass sie Tochter eines Karnevalisten ist.

Der Wein muss gut geschmeckt haben, denn auf der Rückfahrt war der Kofferraum des Busses angefüllt mit gekauften Weinen. Und der abschließende Kommentar der Mitreisenden: „Die Beste Weinprobe in den vergangenen Jahren“.

 

Niederwalddenkmal                                                                  Eingang zum Weingut

    

Der Innenhof, Toskana?

Stärkung vor der Weinprobe

 

Weinprobe im Probierraum

 

Juli 2016

Sommerfest im Kleingartenverein

Auch in diesem Jahr hat sich der gute Kontakt zum Wettergott wieder bewährt und so konnten die Seniorinnen und Senioren der Seniorenhilfe wie gewohnt bei idealem Wetter ihr Sommerfest im Kleingartenverein in Urberach feiern. Und die guten Kontakte zu den für Salate und Bratwürste zuständigen Göttern taten ihr übriges, alles war rechtzeitig und ausreichend vorhanden und so konnten 70 Seniorinnen und Senioren im Festzelt der Kleingärtner das Sommerfest genießen.

Warten auf die Bratwurst

 

Für die passende und stimmungsvolle Musik sorgte einmal mehr Frau Dewald mit Begleitung.

Und zum Schluss bedankte sich das Sparschwein für jede Spende.

 

 

Juni 2016

Zusammen mit Raimund Schultz, einem ehemaligen "Wetterfrosch" des Deutschen Wetterdienstes besuchten Interessierte des Vereins auf der Wasserkuppe die Wetterstation mit alten und z. T. noch aktuellen Meßgeräten. Unter seiner  fachkundigen Leitung  haben wir bei idealen Wetterbedingungen viel über die Erfassung von Wetterdaten erfahren, die weltweit zur gleichen Uhrzeit (GMT) erfasst werden müssen.

Reimund Schultz (Bildmitte) bei seinen Erläuterungen.

 

Mai 2016

Seniorenhilfe besucht Pflegestift An der Rodau

Das Treffen im Mai 2016 führte die Seniorinnen und Senioren in das Pflegestift der Firma Artemed. Mit 108 Betten ist es die größte und neueste Einrichtung in Rödermark.
Es liegt in unmittelbarer Nähe der Einkaufszentren in Urberach. Die Heimleitung hatte uns zu Kaffee und Kuchen eingeladen, das Heim-Konzept erläutert und eine Führung durch das Haus angeboten. Die Bilder zeigen einige Eindrücke des Besuchs.

 

Erläuterungen zum Pflegekonzept

 

Für Bewirtung ist gesorgt...

...und alle hatten Spaß

 

In Gruppen geht es durchs Haus

   

   Und offensichtlich kann man sich hier wohlfühlen!

 

 

 

März 2016

Turnusgemäs fand am 10. März die jährliche Hauptversammlung statt. 55 Besucher und damit fast 14 % der Mitglieder nahmen teil, es soll Vereine geben da sind es weniger als 3 %.

Der Erste Vorsitzende gab einen positiven Bericht über den Ablauf des vergangenen Jahres, die Schatzmeisterin einen ebenso positiven Bericht über die finanzielle Situation und Brigitte Ohmer stellte das Programm für das Jahr 2016 vor. 

Als neuer Schriftführer wurde Herr Prof. Dr. Ing. Ragnar Klau gewählt.

Der Vorstand: Veronika Hain, Ursel Wetzel, Karlhein Fey, Erhard Grams, Helga Hoffmann, Ingrid Simon, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, es fehlen Klaus Neumann und der neu gewählte Schriftführer Dr. Ragnar Klau.

 

... und offenbar gute Stimmung.

 

Januar 2016

Neujahrsempfang mit dem Landrat Oliver Quilling

Der Neujahrsempfang der Seniorenhilfe war dem Thema Flüchtlinge gewidmet und entwickelte sich zu einer lebhaften Diskussionsrunde  mit mehr als 70 Gästen über ein Thema, was uns derzeit wohl alle in am meisten beschäftigt. Kurz nach der Wiederwahl zum Landrat des Kreises Offenbach hatte der Verein bei Herrn Quilling angefragt, ob er bereit sei, über das Thema zu referieren und zu diskutieren und auch prompt eine Zusage erhalten.

Herr Quilling erläuterte die derzeitige Situation im Kreis Offenbach. Die Kreisverwaltung wird lfd. darüber informiert, wie viele Flüchtlinge in den nächsten Tagen nach Dietzenbach kommen werden und muss dann, in Abstimmung mit den Gemeinden festlegen, wohin diese weitergeleitet werden. In Deutschland sind etwa 1,1 Mio Flüchtlinge eingetroffen, davon wurden in Rödermark etwa 280 aufgenommen. Für Rödermark bedeutet dies etwa 1 %, also 1 Flüchtling auf 100 Einwohner.

Die bisher dem Kreis zugewiesenen Flüchtlinge konnten alle untergebracht werden. Zunehmend wird es allerdings ein Problem, Wohnungen zu beschaffen und für Asylberechtigte entsprechende Ausbildungen, beginnend mit einem konzentrierten Deutschunterricht, zu ermöglichen. Insbesondere für den Deutschunterricht haben sich bereits pensionierte Lehrerinnen und Lehrer bereit erklärt, hier zu helfen. Möglicherweise gibt es ja auch unter den Mitgliedern des Vereins Seniorenhilfe Helfer, die sich engagieren möchten. Lösen lässt sich das Gesamtproblem insgesamt nur, wenn wir, die deutschen „Ureinwohner“ zusammen mit den in früheren Jahren zugezogenen und jetzt hier heimischen „Migranten aus südlichen Ländern“ mithelfen.  Ansprechpartner für Interessenten sind in Rödermark der Freundeskreis Flüchtlinge und der Verein Netzwerk für Integration.

Darüber, wie es weitergeht, wenn weiterhin so viele Menschen zu uns kommen, lässt sich derzeit nur spekulieren.

Der Verein Seniorenhilfe hatte das Problem vor allem deshalb aufgegriffen, weil insbesondere ältere Menschen Ängste davor haben, was daraus entstehen wird. Dabei sind viele Ängste unbegründet: Niemand beabsichtigt, gegen den Willen der Bewohner Flüchtlinge in Wohnungen oder Häuser einzuweisen und auch ein Anstieg der Kriminalität im Umfeld der Flüchtlingsunterkünfte ist nicht zu erkennen. Dass die Flüchtlinge aus ganz anderen Kulturkreisen kommen, stellt sicher ein Problem dar, welches eine lange Zeit der Anpassung erfordern wird. Aber gerade unsere Seniorinnen und Senioren, die in ihrem langen Leben viele Dinge gemeistert haben, sollten sich von Angst verursachenden Gerüchten nicht verunsichern lassen.

Der Inhalt des Sparschweins, welches uns bei unseren kostenlosen Treffen immer begleitet, wird dieses Mal der Flüchtlingshilfe Rödermark überwiesen.