2015

Dezember 2015

Weihnachten bei der Seniorenhilfe.

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr, der Weihnachtsfeier, hatte der Verein Seniorenhilfe Rödermark seine Mitglieder zu einem besinnlichen Nachmittag eingeladen. Am Flügel begleitet von Karl-Heinz Fey wurden Weihnachtslieder gesungen, und Musik begleitete auch das Kaffeetrinken. Danach wurde es spannend, als der Schauspieler Detlev Nyga  kleine Geschichten zur Hessischen Weihnacht preisgab. Da war neben anderen Geschichten die vom Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, über die Liebe zwischen zwei Quetschefigürsche, die Geschichte vom  ausgefeilten Christbaamständer, der mundartliche Vortrag über die Familie, die mit Schrecken feststellt: Erna, der Baum nadelt, und zum Abschluss eine Geschichte über die im Winter daheim gebliebene Fliege Frieda. Ein besinnlicher Nachmittag, der auf die bevorstehenden Festtage vorbereitet hat.

 

 

 

 

 

Oktober 2015

Zwiebelkuchen und Federweißer

 
Zwiebelkuchen, frisch aus dem Ofen, und dazu Federweißen oder wahlweise Wasser, das war das Angebot des Vereins Seniorenhilfe Rödermark an seine Mitglieder im Oktober. 52 Gäste konnte der Verein im hübsch hergerichteten Mehrzweckraum der Halle Urberach begrüßen. Die Bewirtung lag diesmal in den Händen des Restaurants Zagreb, dessen Chef und seine Mitarbeiter uns den gewärmten Kuchen und den frisch gekelterten Federweißen servierten. Diesmal ganz ohne Vorträge - nicht ganz, denn Margarethe Barth erfreute die Runde mit einem kleinen Beitrag über die Vorfreude auf das Rentnerdasein und die Realität, wenn man denn Rentner geworden ist.

 

Mehrzweckraum, schön eingedeckt vom Wirt der Gaststätte

Das Rentnerdasein

Wie es aussieht, waren alle zufrieden

 

September 2015

Busfahrt mit Weinprobe

Traditionsgemäß hatte die Seniorenhilfe zur Weinprobe eingeladen. Ziel war diesmal Bürgstadt bei Miltenberg. Bürgstadt liegt nur wenige Fahrminuten von Miltenberg entfernt und so bot es sich an, beides zu verbinden. Mit dem Bus fuhren 60 Seniorinnen und Senioren von Urberach und Ober-Roden dementsprechend zunächst nach Miltenberg.

Dort eine Stunde Aufenthalt; für alle einen ausgiebigen Spaziergang durch die Fußgängerzone in der Innenstadt wert, die gut zu Fuß waren. Ansonsten Pause in einem der zahlreichen Cafes in der hübschen Altstadt, denn für die Seniorinnen und Senioren, die auf einen Rollator angewiesen sind, ist es nicht so prickelnd, über das ansonsten sehr hübsch anzusehende Kopfsteinpflaster zu rollen.

Weiter ging es von Miltenberg in die Churfrankenvinothek in Bürgstadt zur Weinverkostung. Zur Stärkung wurde zunächst eine Wurst- und Käseplatte gereicht. Danach standen 3 Weiß- und 2 Rotweine aus der Region zur Verkostung an. Bürgstadt ist geprägt vom Weinbau und bekannt vor allem für seinen hervorragenden „Roten“ – unter Weinkennern ein echter Geheimtipp! Die besten Voraussetzungen für den Weinbau bieten der rote Buntsandstein als idealer Boden sowie das milde Klima im Maintal.

Schönes nicht zu warmes Ausflugswetter und der Wein sorgten für gute Stimmung, und so ging es gegen 18:00 Uhr zurück nach Rödermark.

 

    Warten auf die Weinprobe

 

      

Gute Weine gibt es an vielen Orten.... und die besten natürlich hier

 

 Der Bus zur Rückreise kann kommen.

 

August 2015

Sitzgymnastik bei der Seniorenhilfe

Und wenn es noch so warm ist – aktuell waren am letzten Donnerstag mehr als 30 Grad – fast 30 Seniorinnen und Senioren waren gekommen. Und folgten, nach Stärkung mit Kaffee und Kuchen, den Anweisungen von Susanne Voß vom MTV-Urberach zur Sitzgymnastik. Dabei werden die Übungen im Sitzen durchgeführt. Dies kann für Senioren mit (aber auch ohne) Einschränkungen ein sanfter Weg sein um Muskeln aufzubauen, die Beweglichkeit zu erhalten oder zu steigern und sich fit zu halten. Viele Übungen lassen sich ganz ohne Hilfsmittel durchführen, wärmebedingt wurde auf anstrengende Übungen verzichtet, stattdessen standen kleine weiche Bälle zur Verfügung. Susanne Voß, erfahrene Übungsleiterin beim  MTV Urberach, leitet seit einiger Zeit einen Kurs, der auch von Nichtmitgliedern des Vereins gegen eine geringe Gebühr genutzt werden kann.

 

 

 

Zuerst Kaffee und Kuchen....

 

... dann fachgerechte Anleitungen...

...und alle machen mit                                         

 

Juli 2015

Sommerfest der Seniorenhilfe Rödermark

Der gute Kontakt zum Wettergott hat sich bewährt; nach den hohen Temperaturen der vergangenen Tage konnten die Seniorinnen und Senioren der Seniorenhilfe wie gewohnt bei idealem Wetter ihr Sommerfest im Kleingartenverein in Urberach feiern. Und die guten Kontakte zu den für Salate und Bratwürste zuständigen Göttern taten ihr übriges, alles war rechtzeitig und ausreichend vorhanden. So konnten etwa 80 Seniorinnen und Senioren im Festzelt der Kleingärtner das Sommerfest genießen.

 

 

 

 

Wichtige Neuigkeiten konnten ausgetauscht werden und für die passende und stimmungsvolle Musik sorgte einmal mehr Frau Dewald mit Begleitung.

 

 

 

 

Für die Bewirtung mit Getränken, vor allem aber für die harte Arbeit am Grill und in der Küche sorgten die Kleingarten-Helfer, denen bei dieser Gelegenheit nochmals ausdrücklich gedankt werden soll. Bereits seit vielen Jahren stellen die Kleingärtner ihr Vereinsgelände mit Festzelt und ihre Vereinsgaststätte für das Sommerfest zur Verfügung; ohne diese Bereitschaft könnte der Verein das Fest in diesem schönen Rahmen gar nicht durchführen.    

Der Vorstand des Vereins sieht solche Veranstaltungen als wichtiges Element der Kommunikation innerhalb der älteren Generation. Ab und zu mal raus aus den eigenen vier Wänden, Unterhaltung mit anderen, das wollen wir damit erreichen.

 

 

Juni 2015

Im Ortsteil Waldacker wurde ein Bürgerfest durchgeführt, an dem wir uns mit einem Infostand beteiligt haben.

 

 

 

April und Juni 2015

Bei beiden Veranstaltungen wurden von Mitarbeiterinnen des Arbeiter Samariter Bundes, ASB Vorträge zum Thema Notfallsituation und Leben zu Hause gehalten.

Etwas, wovor jeder Angst hat: Ein Notfall ist passiert und jetzt ist schnelle Hilfe gefordert. Leider geschieht das immer wieder und ältere Menschen sind davon häufiger betroffen. Was ist zu tun, wenn man dabei ist, und was sollte man tun, wenn man alleine lebt und ggf. selbst betroffen ist? Über dieses Thema referierten beim monatlichen Treffen des Vereins Seniorenhilfe Rödermark Elke Roskaritz vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) und Monika Dilger von der Deutschen Gesellschaft für Seniorenberatung ((DGS). Was sind die häufigsten Notfälle und welches die wichtigsten Sofortmaßnahmen?

Leider liegt jeder Fall anders und es gibt für uns Laien kaum ein einfaches Rezept, was man wie tun muss. Dennoch kann man sich zwei Dinge für den Fall der Fälle einprägen: Ruhe bewahren und daran denken, dass die Notrufnummer 112 die richtige Ansprechadresse ist. Sind Sie mit dem Notfall überfordert und können nicht selbst helfen, scheuen Sie sich nicht, diese zentrale Nummer zu wählen. Wenn Sie erst versuchen, die Nummer des Hausarztes oder der Notarztzentrale zu finden und dann ggf. in der Telefonwarteschlange landen, können wichtige Minuten verstreichen. Die oder der Gesprächspartner unter 112 wird Ihnen, wenn Sie den Zustand des Betroffenen ruhig schildern können, auch die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen nennen -  hinlegen – setzen - Seitenlage des Patienten usw. Diese Mitarbeiter sind geschult, die richtigen Fragen zu stellen, die richtigen Tipps zu geben und werden ggf. weitere Maßnahmen zu veranlassen. Die beiden Referentinnen haben uns zwar einige Tipps gegeben, wie wir uns in den unterschiedlichen Fällen verhalten sollen, aber können wir uns als Laien das alles merken und die jeweilige Lage auch richtig beurteilen? Deshalb Ruhe bewahren und 112 wählen – lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Und wenn man alleine lebt und niemanden hat, der sich um einem kümmert? Dafür gibt es Notrufsysteme, die man auch, wenn man sich kaum noch bewegen kann, auslöst und bei denen sich nach Betätigung des „Roten Knopfes“ jemand direkt über einen Lautsprecher bei Ihnen meldet. Lassen Sie sich beraten und scheuen Sie sich nicht, davon Gebrauch zu machen. Es dient Ihrer Sicherheit und nimmt Ihnen die Angst. Und wenn es einmal unnötig passiert? Dann hat der freundlichen Ansprechpartner am anderen Ende der Leitung immer Verständnis dafür!

 

 Einleitung durch den ersten Vorsitzenden...

 Die Vortragende Frau Monika Dilger im Auftrag des ASB

 Etwa 40 interessierte Zuhörer lauschten den Ausführungen

 

 

 

März 2015

Seniorenhilfe = Bürgerhilfe?

Diese und viele weitere Diskussionspunkte belebten die am 12. März turnusmäßig durchgeführte Jahreshauptversammlung des Vereins Seniorenhilfe Rödermark e.V. Haben die Gründer vor 17 Jahren den Schwerpunkt tatsächlich nur in der Seniorenhilfe gesehen? Eigentlich nicht, denn von Anfang an stand fest und wurde auch in die Flyer aufgenommen …“Und auch junge Familien können sich an uns wenden…“. Aber man hat dem nicht bei der Namensgebung Rechnung getragen; Später gegründete Vereine in Nachbargemeinden nennen sich folgerichtig „Bürgerhilfe“. Möglicherweise hat der Name Seniorenhilfe und vor allem auch die enorme Zunahme der Älteren dazu geführt, dass sich im wesentlichen die ältere Generation angesprochen fühlt? 

 

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung

 

Diese Ausrichtung kam dann auch im Rechenschaftsbericht von Erhard Grams zum Ausdruck. Mehr als 1.900 ehrenamtlich geleistete Stunden haben Mitglieder und Vorstand erbracht, um älteren Menschen zu helfen. Dem Verein gehören 417 Mitglieder an, davon beteiligen sich 120 aktiv an den Hilfeleistungen und an der Durchführung der monatlichen Treffen. Das Durchschnittsalter liegt bei 76 Jahren, und darin liegt auch ein Problem; es fehlen zunehmend Mitglieder, die noch fit genug und auch bereit sind, Hilfeleistungen zu übernehmen. 40 % der Hilfeleistungen sind Fahrten mit Begleitung zum Arzt oder ins Krankenhaus, verlangen eigentlich nur „Zeit“. Aber auch Hilfeleistungen im Haushalt, beim Einkaufen und Betreuung bei stundenweiser Abwesenheit eines Partners stehen auf dem Programm. Und dafür sind neue Mitglieder immer willkommen.

Eine weitere Säule des Vereins sind die monatlichen Treffen, die meist mit nicht nur für die ältere Generation interessanten Vorträgen verbunden sind. Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat findet ein Treffen statt, der Plan für das lfd. Jahr ist in der Geschäftsstelle abrufbar, aber auch im Internet unter seniorenhilfe-roedermark.de nachzulesen. Diese Treffen dienen der Information, haben vor allem aber die Aufgabe, ältere Menschen dazu zu bewegen, ihre 4 Wände zu verlassen und ggf. Bekanntschaften mit anderen zu schließen. Unter Bekannten lässt sich im Falle eines Falles leichter Hilfe realisieren.

Nach dem Bericht wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet. Anschließend wurde ein neuer Vorstand gewählt, der für die nächsten 2 Jahre den Verein leiten soll. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender: Erhard Grams, 2. Vorsitzender: Klaus Neumann, Schriftführerin: Ute Beckmann, Schatzmeisterin: Helga Hoffmann, Beisitzer: Veronika Hain, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, Ingrid Simon, Ursula Wetzel, Karl-Heinz Fey,

Von links: Ingrid Simon, Veronika Hain, Erika Mohammadian, Klaus Neumann, Ursula Wetzel, Brigitte Ohmer, Helga Hoffmann, Karl-Heinz Fey, Ute Beckmann, Erhard Grams.

 

 

Februar 2015

Fischessen an Weiberfastnacht

Für das Treffen im Februar hatten wir  - nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren – wieder  ein Heringsessen arrangiert. Der Kalender wollte es so - diesmal fand das Heringessen am Donnerstag vor Fastnacht statt, allgemein als Weiberfastnacht bekannt. Aber alle Befürchtungen, dass unsere Seniorinnen auf den Tischen tanzen würden, waren zum Glück unbegründet. Hering und Matjes waren wieder ausgezeichnet, die Bedienung freundlich und hilfsbereit und so waren mehr als 60 Seniorinnen und Senioren mit unserer Veranstaltung zufrieden.

... warten auf die Fische und damit ausreichend Gelegenheit, Neuigkeiten auszutauschen.

 

Januar 2015

Rekordbesuch beim Neujahrsempfang der Seniorenhilfe Rödermark

 

Der Einladung zum alljährlichen Neujahrsempfang der Seniorenhilfe folgten etwa 100 Seniorinnen und Senioren aus Rödermark, ein neuer Rekord für den Verein. Mit einem Glas Sekt wurde das neue Jahr begrüßt. Erster Vorsitzender Erhard Grams gab einen kurzen Überblick auf das vergangene Jahr sowie über die nächsten Vorhaben des Vereins. Brigitte Ohmer stellte das vorläufige Programm für 2015 vor. Vorgesehen sind wieder 12 Termine, ein vorläufiger Plan wurde verteilt. Nachdem die Bauarbeiten in der Halle Urberach abgeschlossen sind werden die Veranstaltungen - immer am 2. Donnerstag im Monat - im Mehrzweckraum stattfinden.

Am Beginn des neuen Jahres hatten wir unseren Bürgermeister Roland Kern und den Ersten Stadtrat Jörg Rotter eingeladen. Wir haben unsere Sorge vorgetragen, dass die Stadt auf die demografische Entwicklung – die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger über 60 wird sich innerhalb kurzer Zeit verdoppeln – möglicherweise nicht ausreichend vorbereitet ist. Rollatorgeeignete Wege, Betreuung der „ärmeren“ Alten, seniorengerechte Wohnmöglichkeiten, gekürzte Vereinsförderung; viele Themen, die die Verwaltung im Sozialetat neben den Problemen mit Kindern und Jugendlichen anfassen und lösen muss. Zu allen Themen steht die Verwaltung in engem Kontakt mit dem Seniorenbeirat der Stadt und versucht, soweit es die finanzielle Lage der Stadt zulässt, Lösungen zu finden.

Über den großen Zuspruch zu unserer Veranstaltung haben wir uns sehr gefreut und schauen bereits jetzt auf die nächsten Termine, Heringsessen am 12. Februar (Anmeldung in der Geschäftsstelle, Tel.: 86 26 06, ist erforderlich) und die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen am 12. März. Bei dieser Hauptversammlung werden wir auch nochmals erläutern, dass wir nicht nur ein „Spaßverein“ mit 12 Veranstaltungen im Jahr sind sondern auch sehr viel Hilfe leisten, die über unseren Bürodienst vermittelt wird.

Die hübsche Tischdekoration lädt schon mal ein.

Der erste Vorsitzende begrüßt die Gäste...

...die gespannt seinen Worten lauschen...

...und auf den Startschuss für das Kuchenbuffett warten