2011

September 2011

Weinverkostung direkt im Weinberg

Der letzte Ausflug der Seniorenhilfe Rödermark in diesem Jahr führte direkt in die Weinberge nach Guntersblum. Mit einem Bus der Firma Lang ging es zum Weingut Burghof Oswald, einem reinen Familienbetrieb. Die Uroma ist 103 Jahre alt, die Kinder ab 11 Jahre aufwärts. Enge Gassen im Ort, dann enge Wege hinauf in die Weinberge; man ist immer wieder überrascht, was Busfahrer mit ihren großen Fahrzeugen so alles hinbekommen. Und dann darf der Fahrer nur zusehen, wie sich seine Mitreisenden eine erste Weinprobe direkt im Weinberg schmecken lassen, siehe Foto.

Mit den fachkundigen Erläuterungen des Winzers konnte man sehr gut erkennen, wie voll die Weinstöcke nur auf die bevorstehende Ernte warteten, wie andererseits aber auch in einigen Lagen ein Sommer-Hagel die Ernte geradezu „verhagelt“ hatte.

Weiter ging es zum Weingut, in dessen Gaststätte wir einige der Weine probieren konnten -  und zu jedem Wein wurde eine kleine Geschichte erzählt. Kleine Gerichte aus der Winzerküche rundeten die Probe ab.

Organisiert hatten den Ausflug wie immer Brigitte Ohmer und Renate Naumann und eins ist schon jetzt sicher, auch im nächsten Jahr findet wieder eine Fahrt in die Weinberge statt.

         

Weinprobe mit Brötchen in den Weinbergen – und der mitgenommene Schirm sorgt dafür, dass es garantiert nicht regnet.

 

 
Juli 2011

Grillfest bei den Kleingärtnern in Urberach

Das diesjährige Grillfest der Seniorenhilfe Rödermark in der Kleingarten-Anlage Erlenwald in Urberach war wieder einmal gelungen. Fast 70 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung gefolgt und hatten auf der Terrasse und in der Gaststätte Platz gefunden.

Eine Fülle von hausgemachten Salaten stand bereit  und die Würstchen wurden vom Grillmeister genau richtig zubereitet. Frische, gekühlte Getränke kamen aus der Gaststätte des Kleingartenvereins. Erstmalig bei einer solchen Veranstaltung hatten wir einen Discjockey, der die Runde mit der Musik unterhielt, genau die Schlager, die die Seniorinnen und Senioren in ihrem Leben begleitet haben. Dezent, damit man sich auch noch unterhalten konnte. Und es wurde wie immer viel „gebabbelt“, die Themen sind schier unerschöpflich.

Es war wieder ein schöner geselliger Nachmittag, gedankt sei den fleißigen Helfern und dem Kleingartenverein, der wie in jedem Jahr wieder sein Vereinshaus zur Verfügung gestellt.  


Juni 2011

Ausflug nach Wiesbaden, Besuch des Hessischen Landtags.

Die Gruppe der Seniorenhilfe im Landtagsgebäude

Einen Eindruck vom Sitzungssaal des Parlaments kann man häufig bei Fernseh-Übertragungen bekommen. Aber eben nur einen sehr eingeschränkten. Ein ganz anderer Eindruck entsteht, wenn man den gewählten Volksvertretern direkt zusehen und zuhören kann. Zwar war bei unserem etwa einstündigen Besuch der Saal nur zur Hälfte gefüllt, aber das eine oder andere Gesicht kannte man vom Fernsehen oder aus der Presse. Alles in sorgfältig nach Parteien geordneter Sitzordnung. Und wer glaubt, dass alle der oder dem gerade Vortragenden sorgfältig zuhören, kann dort auch schon mal einen anderen Eindruck gewinnen. Da wird Zeitung gelesen, telefoniert oder heftig am Laptop gearbeitet. Das wird in der Deutlichkeit bei Fernseh-Übertragungen nicht gezeigt, von der Besuchertribüne läßt sich jedoch alles sehr gut beobachten. Am fleißigsten sind übrigens die Protokoller. Nicht nur, dass sie alles blitzschnell mitschreiben, vielmehr kommt es auch darauf an, die Vielzahl von Zwischenrufen zu protokollieren und zuzuordnen. Doch wenn es dann um die Abstimmung geht ist wieder jeder dabei und es wird zum Wohle der Bürger Hessens entschieden - hoffen wir jedenfalls.

Vor dem Besuch des Sitzungssaals wurde in einem der Medienräume ein Überblick über die Tätigkeiten des Landtags gegeben und nach dem Besuch mit kompetenter Führung ein Rundgang durch einige der übrigen Räume des Hessischen Landtags durchgeführt. Der gesamte Gebäudekomplex ist früher ein Schloss gewesen, in dem die Fürsten bereits damals die Geschicke des Landes bestimmt haben.

Der Ausflug war ein weiterer Höhepunkt unserer Besichtigungsreisen, wie immer hervorragend organisiert von Brigitte Ohmer.

 

 

Februar 2011

Fastnacht bei der Seniorenhilfe

Der Nachmittag für die Seniorinnen und Senioren am vergangenen Donnerstag kam schon einer kleinen Kappensitzung gleich. Mehr als 70 Gäste folgten im Mehrzweckraum der Halle Urberach dem abwechslungsreichen Programm und schunkelten fröhlich zu den Fastnachtsklängen. Für eine freundliche Atmosphäre sorgten die reich geschmückten Tische, für das leibliche Wohl Äppelwoi, Bretzeln, Salzgebäck und Kreppel und für die musikalische Unterhaltung das Musikteam Brigitte Dewald. Im Mittelpunkt stand das reichhaltige Programm erfahrener Fastnachter, durch das Programm führte Egon Bick, aktiver Sänger beim Verein Edelweiß und Hobby-Fastnachter.

Eingeleitet wurde das Programm von 2 Clowns, dann folgten zwei Rödermärker Damen, die erhebliche Probleme mit der richtigen Zuordnung von Fremdwörtern hatten, die Frau, die immer zu spät kommt und damit das Beste in ihrem Leben verpasst hat, eine Rentnerin auf Kreuzschiffart, zwei Reisende auf dem Weg zum Schreibtisch von Schiller mit erheblichen Defiziten in kulturellen Dingen und der arme Knecht, der mit Putt, Putt, Putt die Hühner aufscheuchte. Gekonnt vorgetragene Vorträge, die das Publikum zum Lachen brachten. Zum Abschluss erfreute die Tanzgruppe der jungen Damen des KSV-Urberach mit einem schwungvollen Tanz und die Gesangsgruppe des KSV mit einigen fröhlichen Gesangs-Vorträgen.  Ein abwechslungsreiches Programm, das den Seniorinnen und Senioren einen fröhlichen Nachmittag beschert hat.

Insgesamt kann man feststellen, dass die monatlichen Treffen der Seniorenhilfe einen zunehmenden Zuspruch finden. Wie sagte eine Seniorin: „Schön, dass die Seniorenhilfe so etwas anbietet und uns aus den eigenen vier Wänden herausholt“. Darüber freuen sich die aktiven Helferinnen und Helfer und sehen das als Lohn für ihre Arbeit an.

                                                        

       

Tanzgruppe des KSV         

         

          Gesangsgruppe des KSV Urberach

 

Januar 2011

Neujahrsempfang der Seniorenhilfe mit Bürgermeister-Kandidaten

Beim ersten Treffen der Seniorenhilfe Rödermark im neuen Jahr gab Renate Naumann in der mit fast 70 Besuchern sehr gut besuchten Veranstaltung einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr mit einem Gedenken an Helmut Gaum, den verstorbenen Schatzmeister des Vereins.

Die Arbeit des Vereins war insgesamt sehr erfolgreich, insbesondere die Veranstaltungen und Ausflüge waren gut besucht. Ein ausführlicher Überblick wurde jedoch auf die Veranstaltung im März verschoben, da der Verein im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen die Kandidaten zur Bürgermeister-Wahl eingeladen hatte. Zu Gast waren Roland Kern, der amtierende Bürgermeister der Stadt, sowie die Kandidaten Hans Gensert,  Stefan Junge und Manfred Rädlein. Norbert Rink musste wegen einer Auslandsreise leider absagen. Die Kandidaten waren zu dem Treffen eingeladen worden, um sich selbst und ihre Einstellung zur älteren Generation vorzustellen.

In der Vorstellung bekräftigten alle Kandidaten ihr Engagement für die ältere Generation. Tenor: Wir müssen viel für die Jugend tun, sie ist unsere Zukunft; gleichzeitig müssen wir genau so viel für die ältere Generation tun, denn diese Generation hat nach dem Kriegsende dafür gesorgt, dass wir heute erfolgreich und in Frieden leben können. Und, was man nicht vergessen sollte, auch die Jüngeren werden älter und wollen dann als Seniorinnen und Senioren in Rödermark ihren Lebensabend verbringen. Herr Kern wies darauf hin, dass ganz in diesem Sinne in seiner Amtszeit die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit in einem Fachbereich zusammengefasst worden ist.

Insgesamt positiv zu verzeichnen ist, dass das Thema Seniorenarbeit ganz offensichtlich bei den Politikern angekommen ist. Denn alle Kandidaten versprachen eine engere Zusammenarbeit mit der Seniorenhilfe und anderen Seniorenorganisationen. Insbesondere auch der Wunsch vieler älterer Bürger, möglichst lange in ihrem angestammten Quartier verbleiben zu können und nicht in ein Altenheim wechseln zu müssen, erfordert viel Quartiersarbeit. Barrierefreiheit, die Möglichkeit, auch im Wohnumfeld die wichtigsten Dinge des täglichen Gebrauchs einkaufen zu können, Nachbarschaftshilfe sind nur einige der Themen.

Die Diskussion hätte sicher noch lange fortgesetzt werden können, für die Veranstaltungen steht jedoch immer nur ein begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung. Es wird aber in den kommenden Wochen bis zur Wahl sicher noch viele weitere Veranstaltungen geben. Ein Versprechen aller Kandidaten wird die Seniorenhilfe beim zukünftigen Bürgermeister aber zu gegebener Zeit einfordern: Die Bereitstellung eines neuen Raumes für die Geschäftsstelle, zentral gelegen, barrierefrei zugänglich und frei von feuchten Wänden.

           Vier der fünf Kandidaten: Hans Gensert, Roland Kern, Stefan Junge, Manfred Rädlein

 

   

 Die erste Vorsitzende des Vereins Renate Naumann bei Ihrem kurzen Vortrag