2019

Oktober 2019

Woher kommt Chicorée?

Der Verein Seniorenhilfe Rödermark wollte der Frage nachgehen und hat als letzten Ausflug in diesem Jahr einen Chicorée-Hof in Lengfeld nahe der Feste Otzberg besucht. Dort wird mit dem Slogan geworben: „Erleben und genießen Sie die Welt des Chicorée's mit allen Sinnen“. Auf dem besuchten Neuwiesenhof wird seit 1989 Chicorée angebaut. Im Mai  auf dem freien Feld ausgesät wächst eine Wurzel heran, die zwischen September und November ausgebuddelt und in Kühlräumen bei etwa minus 2 Grad mehrere Wochen oder Monate gelagert werden kann. Bei Bedarf werden die Wurzeln aus dem Kühlhaus in Kunststoffkisten aufrecht eingelegt und in lichtdichten Räumen aufgestellt. Ohne Erde, bei völliger Dunkelheit, bei gleichmäßiger Temperatur und bei regelmäßiger Zufuhr von Wasser mit Nährstofflösung treibt der Chicorée in 20 bis 25 Tagen aus. Die Wurzeln werden entfernt und übrig bleibt die bekannte gut aussehende gelb-grüne Pflanze.

Um dieses zu erfahren lohnt bereits der Besuch, aber um Chicorée „mit allen Sinnen zu genießen“ gibt es auf dem Neuwiesenhof auch das einzigartige 5-Gänge "Chicorée- Menü". Aus täglich frisch geerntetem Chicorée wird das Menü in dem Familienbetrieb zubereitet.

Wenn es um Chicorée geht, scheiden sich die Geister: Den einen ist das Gemüse zu bitter, die anderen lieben es gerade für seinen herben Geschmack. In jedem Fall lohnt es sich aber, dem hellen Gemüse eine Chance zu geben, denn es ist reich an Vitaminen sowie Mineralstoffen und hat wenige Kalorien.

Die mitgereisten 50 Seniorinnen und Senioren fanden es gut und die Mitnahme von vielen frisch geernteten und frisch verpackten Chicorée Pflanzen zeigte, dass es geschmeckt hat.

 

                          Die Wurzeln ......     ..... die gestapelten Paletten in den dunklen Räumen...

 

... die Ernte ...

 

... und die speisende Gäste

 

 

August 2019

Weinprobe auf dem Weingut Seck in Dolgesheim.

Der Ausflug der Seniorenhilfe Rödermark im August führte in diesem Jahr wieder zur Weinprobe nach Rheinhessen. Die Freude der Seniorinnen und Senioren an solchen Fahrten führte dazu, dass der Bus bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Fahrt führte uns zu einem Weingut in Dolgesheim, einer Weingemeinde nahe Guntersblum.

Bereits bei der Ankunft auf dem Weingut Seck wurde zur Begrüßung ein Glas Sekt gereicht. Weiter ging es mit einer zünftigen Weinprobe. Verschiedene Weiß- und Rotweine durften verkostet werden - und zu jedem Wein wurde eine kleine Geschichte erzählt. Ein Vesperteller aus der Winzerküche rundeten die Probe ab. Das Weingut, ein Familienbetrieb, hat sich auf Öko-Anbau spezialisiert und verkauft und liefert deutschlandweit, so auf Wunsch auch nach Rödermark.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                      Nach unbestätigten Berichten soll Brigitte Ohmer den Chef gefragt haben:

                                                                                                                    "und die sollen wir alle probieren?"

 

 

Juli 2019

Sommerfest im Kleingartenverein

Das hatten wir selten, Sommerfest im strömenden Regen. Aber das hält unsere Seniorinnen und Senioren nicht ab. Fast 70 Besucher konnten wir begrüßen, da wurden schon die vorbestellten Grillwürste knapp. Aber auch das konnte die Veranstaltung nicht beeinflussen, es wurde gebabbelt als hätte man sich monatelang nicht mehr gesehen. Die direkt am Kleingartenverein vorbeifahrenden Züge der Dreieichbahn waren dagegen kaum wahrnehmbar. Aber genau so soll es ja auch sein, raus aus den eigenen vier Wänden und Kontakt pflegen. Der Vorstand des Vereins freut sich, wenn die Veranstaltungen so gut angenommen werden - und die Besucher hoffentlich auch.

 

 

 

März 2019

Vorstandswahlen beim Verein Seniorenhilfe Rödermark e.V.

Die Hauptversammlung des Vereins Seniorenhilfe stand ganz im Zeichen der Suche von neuen Vorstandsmitgliedern. Aus Alters- und Gesundheitsgründen ausscheidende Mitglieder mussten ersetzt werden. Da dieses Problem zunehmend von vielen Vereinen bekannt ist hatte der bisherige Vorstand bereits im Vorfeld die Mitglieder angeschrieben und auch in persönlichen Gesprächen darauf aufmerksam gemacht, dass es ohne Vorstand auch keinen Verein mehr geben wird.

Zunächst wurde jedoch Bilanz gezogen über die abgelaufenen 2 Jahre erfolgreicher Vereinstätigkeit. Der Verein hat 414 Mitglieder, 69 % sind weiblich, der Altersdurchschnitt liegt bei 78.5 Jahren und das älteste Mitglied ist in diesem Jahr 99 Jahre alt. Das Büro im Mühlengrund ist an 2 Tagen in der Woche geöffnet und das Büroteam vermittelt etwa 200 Hilfe-Aufträge im Jahr. Neben den Hilfsangeboten sind das zweite Standbein des Vereins die monatlichen Treffen mit jeweils etwa 50 Besuchern. Schwerpunkte waren im vergangenen Jahr die 20-Jahr-Feier mit 280 Besuchern, zwei Busausflüge nach Worms und zur Weinprobe in die Pfalz sowie in diesem Jahr der Neujahrsempfang mit den 3 Bürgermeiser-Kandidaten und 165 Besuchern. Die finanzielle Situation ist weitgehend ausgeglichen, so dass der Vorstand mit 100 % Zustimmung entlastet werden konnte. 

Die Vorarbeit zur Vorstandswahl hatte sich ausgezahlt und es konnte ein fast vollständiger Vorstand neu gewählt werden. Lediglich die Position des Schriftführers blieb unbesetzt, dessen Arbeit muss übergangsweise von einem der Beisitzer übernommen werden. Gewählt wurden Dr. Ragnar Klau zum  1. Vorsitzenden, Herr Birger Flath zum 2. Vorsitzenden und Frau Helga Hoffmann zur Schatzmeisterin. Als Beisitzer wurden Erhard Grams, Veronika Hain, Brigitte Ohmer, Erika Mohammadian, Ingrid Simon und Ursel Wetzel gewählt. Damit ist der Vorstand und der Verein wieder voll funktionsfähig und kann seine Arbeit in gewohnter Weise fortsetzen. Dazu erinnerte Brigitte Ohmer nochmals an die für dieses Jahr vorgesehenen Treffen, beginnend im April mit Herrn Dr. Werner vom Naturschutzbund, im Mai der Busreise nach Speyer, Yoga im Sitzen im Juni und dem Sommerfest im Juli. Alle Veranstaltungen am 2. Donnerstag des jeweiligen Monats.

 

Vorstand 2019, von links Erhard Grams, Birger Flath, Ingrid Simon, Helga Hoffmann, Veronika Hain, Ursel Wetzel, Brigitte Ohmer, Erika Mohammadian, Dr. Ragnar Klau

 

Januar 2019

Neujahrsempfang der Seniorenhilfe Rödermark

Mit den besten Wünschen für das neu begonnene Jahr eröffnete der Verein Seniorenhilfe Rödermark seine jährliche Veranstaltungsreihe; 12 Veranstaltungen stehen in jedem Jahr auf dem Programm, immer am 2. Donnerstag im Monat. Im Januar wird mit dem Neujahrsempfang die Möglichkeit genutzt, auf aktuelle Themen des kommenden Jahres einzugehen. Für Rödermark ist im Jahr 2019 wohl das wichtigste Thema die im März anstehende Neuwahl eines Bürgermeisters, und dieses Thema war für den Neujahrsempfang offensichtlich genau richtig gewählt worden. Während der Verein sonst bei interessanten Themen schon mal bis zu 90 Besucher begrüßen konnte und sich dieses Mal vorsorglich auf 100 Besucher eingerichtet hatte, konnte der 1. Vorsitzende Erhard Grams an diesem Neujahrsempfang mehr als 160 Mitglieder und Gäste begrüßen. Da musste so einiges improvisiert werden – und das ist mit Hilfe fleißiger Helfer auch gut gelungen.

Drei Kandidaten stellten sich vor und antworteten auf Fragen der Besucher. Andrea Schülner, aufgestellt von der AL, Jörg Rotter, aufgestellt von der CDU sowie Dr. Karsten Falk als unabhängiger Kandidat. Moderiert wurde das Ganze von Rudolf Zischka. Das große Interesse an diesem Treffen zeigt, das es den Bürgerinnen und Bürgern nicht gleichgültig ist, wer in der Stadt das Sagen hat. Man will die Kandidaten kennenlernen. Viel Zeit bleibt nicht, denn die ersten Briefwähler können sich bereits Anfang März entscheiden.

Aber es zeigt auch, dass der Verein Seniorenhilfe Rödermark trotz oder gerade wegen seiner Altersstruktur – das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 78 Jahren – eine nicht unbedeutende Rolle im Geschehen der Stadt spielt. Dazu gehören neben den Hilfe-Angeboten eben auch solche Veranstaltungen.

 

die Kandidaten von links Jörg Rotter, Andrea Schülner und Dr. Karsten Falk

sowie ganz links der Moderator Rudolf Zischka

 

der Mehrzweckraum mit den gedrängt sitzenden Besuchern